Stadtfest Hennef Verkaufsoffener Sonntag in Hennef kann stattfinden

Der geplante verkaufsoffene Sonntag in Hennef kann stattfinden.

HENNEF. Nachdem die Gewerkschaft Verdi ihre Klage zurückgezogen hat, dürfen die Geschäfte am kommenden Sonntag während des Stadtfestes in Hennef öffnen. Die Stadt will allerdings den Verkaufsbereich deutlich verkleinern.

Am kommenden Sonntag dürfen die Geschäfte in der Hennefer Innenstadt während des Stadtfestes ihre Pforten zwischen 13 und 18 Uhr öffnen. Das teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit. Wie berichtet, hatte die Gewerkschaft Verdi beim Kölner Verwaltungsgericht beantragt, den verkaufsoffenen Sonntag zu untersagen. Der Antrag richtete sich gegen die in der städtischen Satzung für die verkaufsoffenen Sonntage bisher festgelegte räumliche Begrenzung „Bezirk Hennef-Zentralort“, die der Gewerkschaft zu groß erschien. Die Stadt hat in der Zwischenzeit eine neue Verordnung vorgeschlagen, die einen deutlich kleineren Verkaufsbereich in der Hennefer Innenstadt vorsieht. Damit erklärte sich Verdi schließlich einverstanden.

Dass Verdi nun angekündigt hat, die Klage gegen den verkaufsoffenen Sonntag zurückzuziehen, sorgte bei Bürgermeister Klaus Pipke für Erleichterung. „Ich freue mich, dass wir uns auf diese Weise kurzfristig mit Verdi einigen konnten“, sagte Pipke. „Das ist eine gute Entscheidung zum Wohle der Einzelhändler und ein Glück für unser Stadtfest, auf das wir uns jetzt wieder voll und ganz freuen können“. Auch die Kirchen, Handwerkskammern und Einzelhandelsverbände der Region sind mit der neuen Regelung einverstanden.

Dringlichkeitsentscheidung zur neuen Verordnung

Die Verwaltung kündigte an, per Dringlichkeitsentscheidung eine neue Verordnung für den verkaufsoffenen Sonntag auf den Weg zu bringen, die mit der Veröffentlichung im Mitteilungsblatt am kommenden Freitag rechtswirksam wird. Diese neue Verordnung sieht einen deutlich kleineren Bereich vor, in dem die Geschäfte geöffnet sein dürfen. Die bisherige Verordnung zog die Grenzen des Bereiches „Hennef Zentralort“, indem die Geschäfte geöffnet sein dürfen, bisher von der Autobahn bis in den östlichen Ortsteil Geisbach und von der Sieg bis in den südlichen Bereich der Innenstadt über die Bahnlinie hinweg bis zur Bonner Straße und zum Kurpark.

Die neue Begrenzung beschränkt sich auf den unmittelbaren Bereich der Innenstadt und den Kernbereich der Veranstaltung entlang der Frankfurter Straße zwischen Sieg und Bahnlinie beziehungsweise der Beethovenstraße und der Einmündung Obere Siegstraße. Die Klagen gegen die verkaufsoffenen Sonntage anlässlich der Weihnachtsmärkte in Hennef und Geistingen seien laut Stadt aber noch nicht vom Tisch. Damit will sich die Verwaltung in den kommenden Tagen befassen. „Ich bin sicher, dass wir auch in diesen beiden Fällen eine gute Einigung mit Verdi erzielen werden“, sagte Pipke.

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