Hennefer Gymnasium

Schulfest mit afrikanischem Flair - Fair-Trade-Kiosk eröffnet

Auf das Leben von Kindersoldaten macht die Red-Hand-Day-Aktion aufmerksam.

HENNEF. "Ein Tag mit Afrika" lautete das Motto des Schulfestes am Hennefer Gymnasium, und tatsächlich drehte sich dabei alles um den "schwarzen Kontinent". Ob Trommel- oder Tanz- oder Koch-Workshops oder afrikanische Gesellschaftsspiele - die Angebote des Schulfestes rund um das Thema Afrika waren vielfältig.

An einem Stand konnten sich die Besucher bei der sogenannten Red-Hand-Day-Aktion die Hände mit, selbstverständlich abwaschbarer, Farbe rot anmalen lassen und sich über die Lage von Kindersoldaten in Afrika informieren. An einem weiteren Stand verkauften Schüler gebrauchte Bücher zugunsten der Partnerschule im nigerianischen Amairi.

Kulinarische Spezialitäten wie eine nigerianische Erdnusssuppe oder auch afrikanisches Gebäck, das von den Schülern zubereitet worden war, rundeten das vielfältige Angebot ab.

Um 14 Uhr eröffneten die SV-Schüler Christoph Smoch, Selina Yogeshwar, Oliver Baeyens und Marei Stanetschek zusammen mit Schulleiter Martin Roth den nagelneuen Fair-Trade-Schulkiosk, an dem ab sofort an zwei Tagen pro Woche jeweils von 10.30 bis 11 Uhr und von 12.30 bis 13 Uhr fair gehandelte Ware wie Kaffee und Süßigkeiten, aber auch die neuen T-Shirts und Kapuzenshirts aus fair gehandelter Baumwolle samt aufgesticktem Logo des Hennefer Gymnasiums käuflich erworben werden können.

Bereits am Eröffnungstag herrschte großer Andrang an dem neuen Kiosk der Schule. Die Idee, den alten Schulkiosk zum Fair-Trade-Kiosk umzugestalten, sei laut Roth innerhalb der Schülervertretung entstanden. "Wir fanden die Idee super, und jetzt können unsere hochwertigen Schulshirts aus fair gehandeltem Material, die obendrein noch richtig schick sind, am Kiosk erworben werden", sagte Roth, der es sich nicht nehmen ließ, mal ein Kapuzenshirt anzuprobieren.