RockPop Contest in Hennef

Nachwuchsbands begeistern bei Sommer Open Air

Die Band „Rapture“ in ihrem Element: Alina Heeg und ihre Bandkollegen reißen die Zuhörer mit ihrem Musikmix mit.

Die Band „Rapture“ in ihrem Element: Alina Heeg und ihre Bandkollegen reißen die Zuhörer mit ihrem Musikmix mit.

HENNEF. Drei Nachwuchsbands zeigten beim RockPop Contest beim Sommer Open Air in Hennef ihr Können. Die Band „Rapture“ holte mit Reggae in eigener Interpretation den verdienten Sieg.

Sommerliche Festivalstimmung herrschte am Freitagabend auf dem Hennefer Marktplatz, wo der diesjährige RockPop Contest mit drei Nachwuchsbands stattfand. Die Siegerband„Rapture“ erhielt vom Publikum mit 135 Kreuzchen hinter ihrem Bandnamen mehr Stimmen als die beiden Bands „Wendnesday's Twelve“ und „Peanutbutterspiritlover“ zusammen.

Jede Gruppe spielte rund 30 Minuten, danach stimmte das Publikum über den Sieger ab. In der Pause trat – außer Konkurrenz – die Bochumer Deutschpop-Band „AberAndre“ auf, während fleißige Helfer die Stimmkarten auszählten. Den Auftakt machten die Musiker „Peanutbutterspiritlover“ mit einem Mix aus verschiedenen Genres. Seit 2012 schreiben sie Texte auf Deutsch. 2014 wurden sie bei dem Wettbewerb Sieger, 2015 belegten sie den zweiten Platz. Auch 2017 war die Band schon dabei. Mit ihrem schnörkellosen Rock begeisterten sie die Zuhörer, von denen viele textsicher als Background-Chor fungierten.

Preisgeld auf Wunsch der Bands geteilt

Im Anschluss stand mit „Wendnesday's Twelve“ eine Schülerband des städtischen Gymnasium auf der Bühne, die bei ihrem ersten Auftritt in der Öffentlichkeit keinerlei Lampenfieber zeigte. Ihr Debüt gaben sie beim Open-Stage-Abend des letzten Abiturjahrgangs. Die zwölf Musiker spielten eigene Songs und coverten klassische Popsongs. Ihre zahlreichen Anhänger zogen begeistert mit und unterstützten sie durch motivierenden Applaus. Einen musikalischen Wirbelsturm löste dann die Bonner Formation „Rapture“ um die charismatische Sängerin Alina Heeg aus, über deren Stimme die Bandkollegen sagen, sie klinge „mal wie frisch poliert, mal wie 30 Jahre im Eichenfass gereift.“ Das Publikum hielt es vor Begeisterung nicht auf den Sitzen. Nach der offiziellen Verkündung des Zuhörervotums durfte „Rapture“ dann zur Freude der Fans noch einmal alle Register ihres Könnens ziehen.

Dominique Müller-Grote, Sprecher der Stadt Hennef, zeigte sich mit der Veranstaltungsreihe, aber auch den beteiligten Bands zufrieden. „Die Stadt hat durch die Förderung junger Bands viel zu deren positiver Entwicklung beigetragen. Alle haben ihren eigenen Stil gefunden und sich musikalisch weiterentwickelt.“ Das Preisgeld von 1000 Euro für den Sieger, 600 Euro für den Zweit- und 400 Euro für den Drittplatzierten wurde auf Wunsch der Bands zusammengenommen und gedrittelt.