Medizinisches Zentrum

Arbeiten für Ärztehaus starten

So soll das medizinische Zentrum an der Mittelstraße in Hennef aussehen, wenn es fertig ist. Visualisierung: Stoffel Bertz & Partner

So soll das medizinische Zentrum an der Mittelstraße in Hennef aussehen, wenn es fertig ist. Visualisierung: Stoffel Bertz & Partner

Hennef. Neues Gebäude mit Dialysepraxis entsteht an der Hennefer Mittelstraße. Fertigstellung im Frühjahr 2019.

Die Baugenehmigung ist erteilt, in den kommenden vier Wochen soll es losgehen: Dann starten die Erdarbeiten für das medizinische Zentrum an der Hennefer Mittelstraße. In der Nähe des Bahnhofs errichten die Investoren Christoph Schlechtriem und Jürgen Adolphs ein Ärztehaus mit drei Geschossen. Bislang wurde das etwa 1500 Quadratmeter große Areal als Parkplatz genutzt.

Insgesamt bietet der Neubau, den das Hennefer Büro Dittrich Architekten geplant hat, rund 1700 Quadratmeter vermietbare Fläche. Im gesamten Erdgeschoss entsteht auf 750 Quadratmetern ein medizinisches Versorgungszentrum mit nephrologischer Praxis und Dialyse-Zentrum. Dort zieht als Mieter die MVZ Operasan Hennef GmbH ein. Sie hat laut Adolphs die Dialysepraxis des Internisten Gerd Helmecke übernommen, deren Räumlichkeiten an der Königstraße begrenzt sind. Darüber ist auf rund 600 Quadratmetern Fläche eine Wohngemeinschaft für ältere Menschen vorgesehen. Erdgeschoss und erstes Obergeschoss sind damit bereits komplett vergeben. Die weiteren Flächen stehen laut Adolphs noch zur Disposition. Aufgrund der spezifischen Nutzung der unteren Stockwerke sei die Überlegung, im letzten Geschoss auch Büros, Arztpraxen oder weitere Räume für Ältere unterzubringen, so der Investor. "Es muss aber nicht zwangsläufig sein." Die Flächen werden über die Sankt Augustiner Firma Stoffel Bertz & Partner vermarktet, deren Geschäftsführer Adolphs ist.

Im Frühjahr 2019 soll das Gebäude fertig sein - und damit gut anderthalb Jahre später als zunächst vorgesehen. Denn bei der Vorstellung der Planung im April 2016 hatten die Investoren eine Eröffnung im Sommer 2017 ins Auge gefasst. Aufgrund der Praxisübernahme hätten sich jedoch Verzögerungen ergeben, so Adolphs.