Abschied aus der Richthofenstraße

Fast vier Jahre haben sich ehrenamtliche Paten um die Flüchtlinge in den Wohncontainern an der Richthofenstraße in Hangelar gekümmert. Mehr als 200 Menschen aus über 15 Nationen haben laut Otto Deibler von der Flüchtlingshilfe Hangelar bis zur Schließung in der Unterkunft gelebt. Die Unterstützung sei dabei zunehmend intensiver geworden, so Deibler.

Anfangs sei es vor allem um die Ausstattung, Deutschkurse sowie Hilfe bei Arzt- und Behördenbesuche gegangen, später mehr um Praktika, Ausbildungsstellen und Jobs. In vielen Fällen habe auch der größte Wunsch – eine eigene Wohnung – erfüllt werden können, ergänzt der Flüchtlingshelfer. Was den Paten fehlen werde, seien nun die gemeinsamen Feste und die vielen Gespräche über alle Sprachbarrieren, Nationalitäten und Religionen hinweg.

Das Engagement der Paten endet jedoch nicht mit der Schließung der Wohncontainer. Laut Deibler betreuen sie die Flüchtlinge auch nach dem Umzug in andere Unterkünfte weiter.

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