Polizei sucht Zeugen

83-Jährige in Hennef von Auto erfasst

Hennef-Dambroich. In Hennef-Dambroich hat am Freitagabend an der Pleistalstraße ein 35-jähriger Autofahrer eine 83-Jährige mit seinem Auto erfasst. Die Frau erlitt schwere Kopfverletzungen. Nun sucht die Polizei nach Zeugen des Unfalls.

Nach einem schweren Unfall in Hennef-Dambroich vom vergangenen Freitagabend sucht die Polizei nun nach Zeugen. Auf der Pleistalstraße war gegen 18.10 Uhr eine 83-Jährige von einem Auto erfasst worden. Die Frau aus Dambroich war aus einem Linienbus gestiegen und hatte die  Straße überqueren wollen, als sie von dem Renault Megane eines 35-Jährigen, aus Richtung Sankt Augustin kommend, erfasst wurde. Nach ersten polizeilichen Ermittlungen hatte sie offenbar versucht, zwischen mehreren fahrenden Autos einer Fahrzeugkolonne hindurch zu laufen, geriet dabei aber vor das Fahrzeug des 35-Jährigen.

Die Ermittler suchen nun nach Autofahrern, die die sehr dunkel gekleidete Seniorin im Vorbeifahren an der Bushaltestelle oder am Fahrbahnrand gesehen haben und Angaben zu ihrem Verhalten vor dem Unfall machen können. Hinweise nehmen die Ermittler unter der Telefonnummer 02241/5413312 entgegen.

Der Hennefer hatte laut Polizeibericht noch versucht, durch eine Vollbremsung den Unfall zu verhindern. Dennoch kam es zu dem Zusammenstoß. Die ältere Dame wurde dabei durch die Luft geschleudert und blieb etwa fünf Meter vom Wagen entfernt mit schweren Kopfverletzungen liegen. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde sie von einem Rettungswagen in die Uniklinik gebracht.

Der Autofahrer hatte laut Polizeiangaben keine Chance der dunkel gekleideten Dame auszuweichen. Die Strecke war während der Unfallaufnahme für rund drei Stunden voll gesperrt. Der Sachschaden wird auf 5000 Euro geschätzt.

In dem betroffenen Bereich war es bereits mehrfach zu Unfällen gekommen. Eine Ampel oder ein Zebrastreifen, der eine sichere Überquerung der Straße ermöglicht, gibt es hier nicht. Deshalb wurde von einer Dambroicher Bürgerinitiative schon mehrfach Unterstützung von der Stadt sowie vom Land gefordert.