Wieder Probleme bei der RB 23

Bahnsprecher bestätigt erneute Verspätung am Morgen

RHEIN-SIEG-KREIS. Auch am Dienstagmorgen hatten Pendler auf der Strecke der Voreifelbahn RB 23 wenig zu lachen. Sie schilderten ihre Erlebnisse im GA-Aktionsblog.

Ein Bahnsprecher bestätigte die Verspätung des Zuges "11609", über die ein Blog-Teilnehmer den GA informiert hatte. Erneut habe es eine Türstörung gegeben, diesmal bei Witterschlick.

Der User schrieb allerdings, dass mehrere Züge "so um die zehn Minuten" verspätet gewesen seien. Der Zug "11609" sei zwar pünktlich gewesen, habe aber zwischen Rheinbach und Meckenheim minutenlang stillgestanden, um dann im Schritttempo weiterzufahren.

"Es kann schon einmal sein, dass die Züge im eingleisigen Bereich einen Gegenzug passieren lassen", erklärte der Bahnsprecher. Da die Bahn, die eigentlich um 7.24 Uhr am Bonner Hauptbahnhof hätte sein sollen, völlig überfüllt war, konnte die Zugführerin die Türen nicht schließen. Das sorgte an diversen Haltestellen für weitere Verzögerungen.

Der Zug sei schließlich erst gegen 7.50 Uhr in Bonn angekommen, meinte der Blog-Teilnehmer. Gleichzeitig spricht er sich dafür aus, dass die Bahn den Zugführern Zwangsschließungen der Türen erlaubt, damit diese ihren Zeitplan einhalten können.

Dem allerdings schiebt der Bahnsprecher einen Riegel vor: "Die Gefahr, dass jemand eingequetscht würde, wäre viel zu hoch." Und ein anderer Blog-User betont, dass es manchmal schon helfen würde, wenn die "lieben Mitreisenden" einfach weiter im Zug durchgingen. es