Fuhrpark der Stadt Königswinter

Zwei Elektroautos für die Mitarbeiter der Verwaltung

Probefahrt mit den neuen Wagen: Peter Wirtz und Elisabeth Schlüter.

Probefahrt mit den neuen Wagen: Peter Wirtz und Elisabeth Schlüter.

KÖNIGSWINTER. Bürgermeister Peter Wirtz testete auf dem Königswinterer Marktplatz einen der beiden Neuzugänge des Fuhrparks der Stadtverwaltung. Und der Wagen lief mucksmäuschenstill. Denn: Bei den Neuen handelt es sich um Elektroautos.

Zwei fünfsitzige Nissan Leaf stehen künftig den Mitarbeitern der Verwaltung zur Verfügung. „Sie werden künftig bei ihren Dienstfahrten in Königswinter und im Kreisgebiet abgasfrei unterwegs sein“, so Wirtz.

Mit ihm im Auto saß Elisabeth Schlüter vom Kommunalen Partnermanagement des Energieunternehmens „innogy“, die Wirtz das Fahrzeug offiziell übergeben hatte. „innogy“ realisierte die Anschaffung eines Wagens, indem es für drei Jahre die Leasingraten übernimmt. Schlüter: „Elektro-Mobilität ist ein Zukunftsthema sowohl für uns als Energieunternehmen als auch für die Kommunen. Da liegt es nahe, in Königswinter die Elektro-Mobilität zu fördern, so wie wir es bereits mit den E-Bikes getan haben.“ Die beiden Fahrzeuge haben einen 80-kW-Motor und verbrauchen 15 Kilowattstunden auf 100 Kilometern – macht 4,50 Euro. Ihre Reichweite beträgt 190 Kilometer. „Betankt“ werden die Autos mit Strom an zwei städtischen Ladestationen.

Eine erste öffentliche Strom-Tankstelle hatte „innogy“ 2016 auf dem Parkplatz vor dem Bahnhof installiert. Dort können gleichzeitig zwei E-Autos mit einer Leistung von 22 Kilowatt aufgeladen werden. Deutschlandweit betreibt das Unternehmen 4600 Ladepunkte in 635 Städten, 2200 sind öffentlich zugänglich.

Schlüter zeigte sich überzeugt, dass in Zukunft im innerstädtischen Bereich nur noch elektrisch gefahren wird, um die Umweltbelastungen zu reduzieren. Neben der Förderung der Elektromobilität unterstützt „innogy“ mit dem Programm „Kommunales Energie-Konzept“ Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur.