Brand in Königswinter

Rauchmelder weckt schlafende Bewohner

KÖNIGSWINTER. Wie wichtig Rauchmelder sind, zeigte sich in der Nacht zu Mittwoch in der Tomberger Straße in Königswinter. Sie weckten eine Familie bei einem Kleinbrand und verhinderten so womöglich Schlimmeres.

Womöglich Schlimmeres hat ein Rauchmelder in der Nacht zu Mittwoch in einem Einfamilienhaus in der Tomberger Straße in der Königswinterer Altstadt verhindert. Wie die Freiwillige Feuerwehr der Stadt am Morgen mitteilte, wurde sie gegen 0.03 Uhr alarmiert und rückte sofort aus.

Vor Ort fanden die Wehrleute einen kleinen Brand im Erdgeschoss des Hauses vor. Dieser hatte allerdings für so viel Rauch verursacht, dass die Rauchmelder im Obergeschoss das Hauses angesprungen waren und die schlafenden Bewohner geweckt hatten. Diese hatten das Haus in der Folge selbstständig verlassen und die kokelnden Gegenstände aus dem Haus entfernt. Wie die Polizei auf GA-Anfrage mitteilte, waren in Leinöl getränkte Handtücher in Brand geraten. "Die Lappen können sich selbst entzünden und waren nach dem Abschleifen von Parkett offenbar übereinander gelegt worden", so Polizeisprecher Frank Piontek. Die Familie mit drei Kindern kam zur Beobachtung in ein Bonner Krankenhaus.

Die Feuerwehr kontrollierte das Haus, musste allerdings nichts mehr löschen und beendete gegen 0.40 Uhr ihren Einsatz.