Roman Limbach bleibt Vorsitzender

Neuwahlen beim CDU-Stadtverband Königswinter

Nach der Wahl: Der Vorstand des CDU Stadtverbands.

Nach der Wahl: Der Vorstand des CDU Stadtverbands.

Heisterbacherrott. Roman Limbach bleibt Stadtverbandsvorsitzender der CDU Königswinter. 33 von 39 Teilnehmern der Mitgliederversammlung gaben ihm ihre Stimme, fünf Mitglieder votierten mit Nein. Andrea Milz verabschiedete sich als Landtagsabgeordnete.

Limbach lobte in seinem Rechenschaftsbericht die Arbeit in den vier Arbeitskreisen Mitgliederbetreuung, Mitgliederwerbung, Infobrief/Internet und Strategie/Wahlen, die dem Vorstand zuarbeiten. Unter den ebenfalls vier Arbeitsgruppen hob er besonders die AG Soziales unter Leitung von Astrid Hencke hervor.

Mit dem Thema „Generationen halten zusammen – Verständnis und Unterstützung bei demenziellen Erkrankungen“ habe sie zusammen mit ihren Mitstreitern eine hochkarätig besetzte Auftaktveranstaltung in der CJD-Aula organisiert.

„Wir haben in den vergangenen zwei Jahren sehr viel erreicht. Was die Arbeitsgemeinschaften betrifft, könnten einige noch etwas produktiver werden. Arbeitsthemen gibt es genug“, sagte Limbach. Kassenführer Axel Tentler stellte in seinem Bericht fest, dass die Mitgliederzahl des Stadtverbandes von Anfang 2011 bis Ende 2016 von 532 um genau 100 auf 432 abgenommen habe.

1,8 Millionen Differenz

CDU-Fraktionschef Josef Griese unterrichtete die Mitglieder über die jüngsten politischen Entwicklungen. So sei man in der Bäderfrage erheblich weitergekommen, nachdem der von der Stadt beauftragte Gutachter im Stadtrat erstmals einen Kostenvergleich vorgelegt habe.

„Die Differenz zwischen dem Neubau und der Sanierung beträgt demnach 1,8 Millionen und nicht mehr 4,6 Millionen Euro, was uns einige immer klar machen wollten.“ Bis zur nächsten Ratssitzung im Oktober werde die Politik eine Entscheidung treffen. „Wir fühlen uns darin bestärkt, dass wir der Neubauvariante den Vorzug geben“, sagte Griese.

Andrea Milz, Vorgängerin von Limbach als Stadtverbandsvorsitzende und erst vor einigen Tagen von der Landtagsabgeordneten zur Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt in der Düsseldorfer Staatskanzlei avanciert, versicherte den Mitgliedern, dass sie nicht vergessen werden, nachdem ihr Wahlkreis nun nicht mehr durch einen eigenen Abgeordneten vertreten ist. Auf sie selbst warte jetzt statt des Seniorenfestes im Siebengebirge der CHIO der Reiter in Aachen.