TV Eiche gib Laufevent ab

Neuer Ausrichter für den Löwenburglauf

Nach dem Start am Lemmerzbad geht es bergauf Richtung Margarethenhöhe und Löwenburg.

Nach dem Start am Lemmerzbad geht es bergauf Richtung Margarethenhöhe und Löwenburg.

Siebengebirge. Nach 16 Jahren hat der Bad Honnefer Turnverein die Organisation des beliebten Laufs wegen Personalproblemen abgegeben. Der Verein für gesundheitsbewussten Ausdauersport richtet den Lauf nun auf der bekannten Strecke aus.

Der Löwenburglauf ist gerettet. Die Veranstaltung findet dauerhaft auf der Originalstrecke mit Start und Ziel am Lemmerzbad in Königswinter statt. Der TV Eiche Bad Honnef, der den Lauf 16 Jahre lang organisiert hatte, zieht sich aus der Organisation zurück.

Stattdessen richtet der Verein für gesundheitsbewussten Ausdauersport das Laufevent aus. Er war bereits im vergangenen Jahr kurzfristig eingesprungen und hatte den Start vom Reitersdorfer Park in Bad Honnef wieder nach Königswinter verlegt.

„Wir sind nicht mehr in der Lage, die Organisation zu stemmen. Wir können nicht mehr genügend Helfer rekrutieren“, sagt Marita Weinberg, die hauptamtliche Geschäftsführerin des TV Eiche Bad Honnef. In der Vergangenheit sei die Veranstaltung in erster Linie durch die Leichtathletikabteilung mit Unterstützung anderer Abteilungen organisiert worden.

„Das sind aber jetzt alles junge Leute, die mitten im Studium stehen und nichts zusätzlich machen können“, so Weinberg. Das Problem der Ehrenamtlichkeit wird aus ihrer Sicht in Zukunft nicht kleiner. „Es wird immer schwieriger, solche Veranstaltungen auf die Beine zu stellen.“ Dem TV Eiche sei es aber wichtig gewesen, dass der Löwenburglauf wegen seiner Bedeutung für die Region nicht ganz kaputt geht.

„Wir haben dem TV Eiche signalisiert, dass wir bereit sind, den Lauf dauerhaft zu übernehmen“, meint Arne Pöppel vom Verein für gesundheitsbewussten Ausdauersport, der bereits seit vielen Jahren den Beueler Zehner und den Beueler Teamlauf organisiert.

Der Löwenburglauf soll in diesem Jahr am 8. September auf der 15,2 Kilometern langen Strecke mit 425 Höhenmetern stattfinden. Er ist Teil des Siebengebirgscups, zu dem noch der Hennefer Europalauf, der Malberglauf und der Siebengebirgsmarathon gehören. Pöppels Traum wäre es, dass noch einmal knapp 500 Läufer wie in früheren Jahren auf die Strecke gehen. Im vergangenen Jahr waren es knapp über 200 gewesen.