Mit Ausdauer und Teamgeist

Handballerinnen des HSG Siebengebirge feiern Girlsday

Mit dem Zumba-Profi Maurice Weindel wärmten sich die Handballmädchen der HSG Siebengebirge zum Girlsday auf.

Mit dem Zumba-Profi Maurice Weindel wärmten sich die Handballmädchen der HSG Siebengebirge zum Girlsday auf.

OBERPLEIS. Das Handballmädchenteam der HSG Siebengebirge hat sich zum ersten Mal zum Girlsday in Oberpleis getroffen. Neben dem Sport standen Teamgeist und Spaß im Vordergrund.

In die Knie gehen, sich mit Schwung nach vorne fallen lassen, dabei mit den Händen abstützen und ab geht die Post – wie die Seehunde rutschen die Handballerinnen bäuchlings durch die Sporthalle der Grundschule Sonnenhügel. Viel Körperspannung und eine gute Muskulatur sollte man mitbringen, um die Rutschübung ohne blaue Flecken zu überstehen, aber die Mädchen der Jugendmannschaften der HSG Siebengebirge sind gut trainiert.

Für alle Sportlerinnen, vom kleinsten „Handballdrachen“ bis hin zu den wettkampferprobten B-Juniorinnen, gab es jetzt eine Sondertrainingseinheit – und zwar nicht nur in sportlicher Hinsicht, sondern auch in Sachen „Teambuilding“. Beim ersten Girlsday des Vereins ging es darum, die Gemeinschaft und den Zusammenhalt unter den Handballmädchen zu intensivieren. Und natürlich sollte auch der Spaß nicht zu kurz kommen.

Zentrale Fragen des Handballs beantwortet

Wie sieht die ultimative Flechtfrisur fürs Handballspielen aus? Was sollte optimalerweise auf dem Speiseplan stehen? Wie trommele ich im Fanblock richtig, um meine Mannschaft zu Höchstleistungen zu animieren? Einen ganzen Tag lang drehte sich in der Sporthalle alles um Handball – und mehr. Mit dem Königswinterer „Zumba-Gott“ Maurice Weindel gab es für die Sportlerinnen zudem ein Warm-up der besonderen Art: Zu fetziger Musik wurde als Aufwärmprogramm eine Zumba-Choreographie ausprobiert. Ein großes Buffet, für das die Eltern zahlreiche Leckereien beigesteuert hatten, sorgte für zusätzliche Energie.

„Handball ist ein toller Sport für Mädchen“, sagt Marion Klein. Sie ist seit zwei Monaten Mädchenwartin im Vorstand des Vereins und als solche speziell für die Belange der jungen Handballerinnen zuständig, von der Mannschaftsbildung über Kontakte zu den Trainern bis hin zum offenen Ohr bei Sorgen und Problemen. „Für die erwachsenen Spielerinnen gibt es ja auch eine eigene Frauenwartin“, erklärt Klein.

60 junge Frauen und Mädchen ab fünf Jahren trainieren bereits bei der HSG – und es sollen noch mehr werden. „Wir möchten den Frauenhandball bei uns im Verein noch attraktiver machen und zwar durch eine optimale Jugendarbeit“, so Klein.

Gemeinschaftsgefühl soll weiter belebt werden

Da sie selbst lange aktive Handballerin war, kennt sie die Vorzüge: Handball sei zwar ein harter, aber auch sehr schneller und aktiver Sport, bei dem gleich mehrere Talente gefragt seien: Kampfgeist, Ausdauer, Konzentration und natürlich Teamgeist. „Sport in einer Mannschaft ist sehr wichtig für die menschliche und soziale Entwicklung“, so Klein.

Bei der HSG werde der Zusammenhalt seit eh und je groß geschrieben, doch soll das Gemeinschaftsgefühl speziell im Damenbereich weiter belebt werden, unter anderem durch Aktionen wie den Girlsday. Zum Abschluss des Tages wurde die 1. Damenmannschaft der HSG bei ihrem abendlichen Heimspiel gegen die DJK Westwacht Weiden angefeuert. Da konnten die Mädchen gleich ausprobieren, was sie zuvor in Sachen „richtig Trommeln“ gelernt hatten.

Mädchen ab fünf Jahren, die Lust haben, Handball zu spielen oder in den Sport hineinschnuppern möchten, sind bei der HSG Siebengebirge jederzeit willkommen. Weitere Informationen im Internet unter www.hsg-siebengebirge.de.