Streit mit Schwerverletztem

Haftbefehl gegen 55-Jährigen wegen versuchtem Totschlag

Mit dem Vorwurf des versuchten Totschlags bleibt der Verdächtige 55-Jährige zunächst in Haft.

Niederdollendorf. Ein 55-jähriger Mann steht unter Verdacht, bei einem Streit auf der Heisterbacher Straße in Königswinter-Niederdollendorf einen 59-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt zu haben. Der Verdächtige ist in Haft.

Laut Mitteilung der Polizei eskalierte am Sonntagvormittag gegen 11.15 Uhr ein Streit zwischen zwei Männern auf der Heisterbacher Straße. Nachdem die beiden Männer, die sich der Polizei zufolge kannten, ihren Streit zunächst verbal führten, kam es schließlich zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei verletzte der 55-Jährige seinen älteren Kontrahenten nach derzeitigem Sachstand mit einem Messer im Bereich des Oberkörpers. Danach verließ er zu Fuß den Tatort.

Die alarmierten Rettungskräfte versorgten den 59-Jährigen zunächst am Tatort, bevor sie ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus brachten. Das Opfer schwebt nach aktuellem Kenntnisstand nicht in Lebensgefahr.

Bei der Fahndung traf die Polizei den 55-Jährigen in der Nähe des Tatortes an. Die Beamten überprüften ihn und nahmen ihn noch am Montag vorläufig fest. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung übernommen.

Am Dienstag meldet nun die Polizei, dass der von Staatsanwalt Philipp Nagel beim Amtsgericht Bonn beantragte Haftbefehl ausgestellt wurde. Der Tatvorwurf lautet auf versuchten Totschlag.