Bahnlärm

Gründung einer Parlamentarischen Gruppe "Bahnlärm"

Lärm und Erschütterungen: Die Bahn sorgt bei Anliegern für Verdruss.

RHEINTAL. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Erwin Rüddel (Neuwied) hat zusammen mit seinen beiden Kollegen Detlev Pilger (SPD, Koblenz) und Tabea Rößner (Grüne, Mainz) zur Gründung einer Parlamentarischen Gruppe "Bahnlärm" im Bundestag aufgerufen.

"Mit dieser parteiübergreifenden Initiative zeigen wir, dass es uns ungeachtet aller sonstigen Meinungsverschiedenheiten vor allem um eines geht: Nämlich um die möglichst rasche und möglichst gründliche Reduzierung des Bahnlärms, damit die Belastungen der Menschen an den betroffenen Bahnstrecken endlich wirksam und dauerhaft abgebaut werden können", so Rüddel. Mit der gemeinsamen Aktion wolle man unterstreichen, dass wirklich jeder Hebel und jeder Kontakt genutzt werden solle, um vor Ort und in Berlin etwas für die Menschen entlang der betreffenden Bahngleise zu erreichen.

Die drei Abgeordneten laden die Kollegen zur Gründung der Gruppe ein: "Es wäre ein wichtiges Zeichen an die Bürgerinnen und Bürger, wenn ihre Abgeordneten sie mit diesem Thema nicht alleine ließen. Eine solche parlamentarische Gruppe, die in der 18. Legislaturperiode ihre Arbeit aufnehmen würde, wäre eine gute Anlaufstelle für Bürgerinitiativen und engagierte und besorgte Bürgerinnen und Bürger."