Sanierung der Kirche in Eudenbach

Gotteshaus soll im neuen Glanz erstrahlen

Eudenbach. In der Kirche Sankt Mariä Himmelfahrt in Eudenbach stehen in den kommenden Wochen Sanierungsarbeiten an. Das hat auch Auswirkungen auf die Gottesdienste.

Große Veränderungen stehen in der Kirche in Eudenbach bevor. Das wurde auf dem Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde Sankt Mariä Himmelfahrt deutlich, auf dem die Pläne erläutert wurden. Verschiedene Sanierungsmaßnahmen innerhalb der Kirche sind geplant, die bis Palmsonntag abgeschlossen werden sollen, so Josef Göbel vom Kirchenvorstand.

Zunächst werden die Möbel aus der Kirche entfernt, damit die Arbeiten am Boden vorgenommen werden können. Geplant ist, den Granitbelag sowie das Holzpodest für die Bänke abzuschleifen. Dann wird der Anstrich erneuert, die Altäre, der Tabernakel und die Taufbeckenhaube werden gereinigt. Zu den Maßnahmen der Innensanierung gehört ebenso, den hinteren Bereich der Kirche besser auszuleuchten, erklärt Göbel.

Mit der Vergrößerung des Eingangsbereiches sollen zwei Ziele verfolgt werden. Zum einen diene dieses Vorhaben der Unfallvorbeugung in dem Bereich. Zum anderen solle den Menschen, die sich dort sammeln, mehr Platz gegeben werden, spielt das Mitglied des Kirchenvorstandes auf Tauf- oder auch Hochzeitsgesellschaften an. Die Seiteneingangstür soll außerdem behindertengerecht mit einem Türöffner versehen werden.

Mehr Platz durch weniger Bänke

Alle Bänke werden aus der Kirche entfernt, doch nicht alle kehren wieder an ihren alten Platz zurück. Um den Chorbereich zu erweitern, wurden bereits die beiden ersten Bänke entfernt. So soll mehr Platz für die Gottesdienste, aber auch für Konzerte oder zum Beispiel das Krippenspiel geschaffen werden. Werden zusätzliche Sitzplätze gebraucht, sollen bei Bedarf Stühle in die Kirche gestellt werden, erklärt Göbel. Veränderungen soll es auch bei der Beichtgelegenheit geben. Die beiden Beichtstühle werden entfernt, dafür wird das Beichtgitter in der Sakristei sowie für längere Beichtgespräche auch das ehemalige Priesterbüro hinter dem Pfarrbüro genutzt.

Während der Renovierungsarbeiten wird der Gottesdienst im Pfarrheim stattfinden, erläutert Göbel. Der Kirchenvorstand plane, den Altar im Pfarrheim auf das Theaterpodest der Katholischen Frauengemeinschaft zu setzen. So soll der uneingeschränkte Blick auf den Altar ermöglicht werden. Zu den Gottesdiensten werde zudem der gut erhaltene ehemalige Tabernakel aus der Notkirche „Stall von Bethlehem“ aufgestellt.

Starker Einsatz von Ehrenamtlichen

Auf dem Neujahrsempfang hielt die Pfarrgemeinde auch Rückblick. Stolz zeigte sich Ilse Kurenbach vom Pfarrgemeinderat auf die Bereitschaft der mehr als hundert Ehrenamtlichen, die sich in der Gemeinde engagierten, um „den Betrieb am Laufen zu halten“. Silvia König wurde im vergangenen Jahr als neue Küsterin vorgestellt, ein besonderer Dank ging an Uli Ferdy, die in den vergangenen beiden Jahren „mit großem ehrenamtlichen Einsatz Pionierarbeit beim Aufbau unserer Aktivitäten im Bereich der Caritas geleistet“ habe, so Kurenbach.

Einen Blick in die leere Kirche können Interessierte demnächst außerdem werfen. „Wir wollen am Ende der Bauzeit, bevor die frisch renovierten Sitzbänke wieder eingeräumt werden, einen Empfang in der leeren Kirche veranstalten“, verrät Göbel. Wann dies genau sein wird, ist noch nicht klar. Dies hänge letztendlich vom Fortschritt der Bauarbeiten ab, sagt er, fügt aber hinzu: „Das soll aber auf jeden Fall vor Ostern sein.“