Entzündetes Treibgut am Rheinufer

Feuerwehr löscht Flächenbrand in Königswinter

Gebrannt hat es in der Nacht auf Freitag am Rhein

Gebrannt hat es in der Nacht auf Freitag am Rhein

Königswinter-Niederdollendorf. Zu einem Flächenbrand ist es Freitagnacht in Königswinter-Niederdollendorf gekommen. Verursacht hatte diesen vermutlich angeschwemmtes Treibgut. Dadurch standen mehrere Bäume am Rheinufer in Flammen.

Gebrannt hat es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in Königswinter-Niederdollendorf. Wie Martin Schwabe, Einsatzleiter der Feuerwehr Königswinter, mitteilt, hatte ein Anwohner gegen 0.10 Uhr zunächst einen brennenden Baum auf Höhe der Dechant-Ibach-Straße gemeldet. "Bei Eintreffen zeigte sich, dass die Flammen bereits auf mehrere Bäume und Gebüsch übergegriffen hatten", so Schwabe. Es brannte auf rund 300 Quadratmetern. Trockenes Treibholz am Ufer unterhalb der Dechant-Ibach-Straße hatte sich entzündet.

Wie sich das Treibgut entzünden konnte, ist derweil unklar. Schwabe weist aber darauf hin, dass das Grillen am Rheinufer nicht erlaubt ist. Zur Unterstützung wurde der Löschzug Altstadt alarmiert. In zwei Abschnitten bekämpften die Kräfte die Flammen mit insgesamt 4 C-Rohren. Wasser wurde aus dem Hydranten-Netz, aber auch im Pendelverkehr mit einem Tanklöschfahrzeug an die Einsatzstelle gebracht.

Während des Einsatzes war die Bahnstrecke der Linie 66 für rund zwei Stunden gesperrt. Während der Löschmaßnahmen musste der Bahnverkehr zwischen der Clemens-August-Straße und der Haltestelle Longenburg für eine Stunde unterbrochen werden. Im Einsatz waren die Löschgruppe Niederdollendorf und der Löschzug Altstadt mit 25 Kräften und sechs Fahrzeugen.

Bereits am Donnerstagnachmittag hatte es einen ähnlichen Flächenbrand am Rheinufer gegeben. Dort war der Löschzug Altstadt im Einsatz. Aktuell steigt die Waldbrandgefahr. Die Freiwillige Feuerwehr Königswinter betont: Grillen und offenes Feuer sind nur an dafür ausgewiesenen Plätzen erlaubt.