Einsätze an der Rheinallee und in Oberdollendorf

Feuerwehr bekämpft zwei Brände in Königswinter

Königswinter. Die Feuerwehr in Königswinter ist am Montag zu gleich zwei Bränden ausgerückt. Zunächst war die Dämmung der Fassade des Anwesens "La Remise" in Brand geraten, später brannte dann eine Küche in Oberdollendorf.

Feuerwehreinsatz an der Rheinallee in Königswinter am Montag: Bei Arbeiten auf dem Gelände des Anwesens "La Remise" geriet dort am Morgen die Dämmung der Fassade des modernen Anbaus in Brand. Um exakt 10.35 Uhr war der Alarm bei der Freiwilligen Feuerwehr eingegangen. Da zunächst nicht klar war, wo es und was genau in Brand geraten war, wurde die ursprüngliche Alarmstufe noch erhöht. Bei Gärtnerarbeiten, wahrscheinlich Unkrautvernichtung mit einem Abflammgerät, war laut Feuerwehr Dämmmaterial an einer Hausverkleidung in Brand geraten. Betroffen war ein moderner Anbau, der zu dem Anwesen "La Remise" in Höhe der Königswinterer Fähre gehört.

Um den Brand in Griff zu bekommen, öffneten die Feuerwehrleute die Fassade auf einem Teilstück und konnten das Feuer sodann innerhalb kürzester Zeit löschen.

Der Gärtner, der zuvor offenbar mit einem sogenannten Abflammgerät dem Unkraut auf dem Gelände zu Leibe gerückt war, hatte zunächst selbst versucht, den Brand zu löschen. Dabei atmete er offenkundig Rauchgase ein. Er wurde deshalb zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr konnte den Einsatz nach gut einer Stunde beenden.

Küchenbrand in Oberdollendorf

Am Mittag ist die Feuerwehr dann noch zu einem zweiten Brand nach Oberdollendorf ausgerückt. Nur wenige hundert Meter vom Feuerwehrhaus entfernt, an der Cäsariusstraße, war laut ihrem Pressesprecher Lutz Schumacher ein Kleinbrand in der Küche eines Mehrparteienhauses ausgebrochen.

Nachbarn, die auf Rauch aufmerksam wurden, wählten gegen 12.40 Uhr den Notruf. Laut Schumacher mussten die Einsatzkräfte die Wohnungstür aufbrechen, um das Feuer löschen zu können. Die Bewohner waren nicht zu Hause. Der bei dem Brand entstandene Sachschaden hält sich laut Schumacher in Grenzen.

Die Wohnung soll weiterhin nutzbar sein. Kurzzeitig im Einsatz waren auch Wehrleute aus Niederdollendorf und der Altstadt.