Vor Texel gesunken

Fähre "Siebengebirge" bleibt auf dem Meeresgrund

Die Fähre Siebengebirge ist im April 2017 gesunken.

Die Fähre Siebengebirge ist im April 2017 gesunken.

Königswinter. Die Rheinfähre "Siebengebirge" ist im April 2017 westlich der niederländischen Nordseeinsel Texel gesunken. Geborgen wird sie wohl nicht mehr, auch sind noch viele Fragen offen.

Die ehemalige Rheinfähre Siebengebirge, die am 30. April 2017 vor Texel gesunken war, wird nach Einschätzung ihres früheren Eigentümers dauerhaft auf dem Meeresgrund liegen. „Jetzt kann man sie nicht mehr bergen. Der Stahl wird von dem Salzwasser so angefressen, dass sie bei dem Versuch wohl auseinanderbrechen würde. Vielleicht wird das Schiff ja in 100 Jahren als Antiquität entdeckt“, sagt Frank Eschbach, Geschäftsführer der Fährgesellschaft Honnef Pool.

Für sein Unternehmen hatte die „Siebengebirge“ von 1969 bis 2015 zwischen Bad Honnef und Rolandseck Fahrgäste über den Rhein gebracht. Eine Antwort auf die Frage, warum das Schiff nach dem Verkauf nicht, wie geplant, nach Surinam, sondern mit dem polnischen Schlepper nach Finnland unterwegs war, erwartet Eschbach auch nicht mehr. „Der neue Eigentümer konnte ja mit dem Schiff machen, was er wollte“, sagt er.