Notwendige Sicherungsmaßnahmen

Bundesstraße 42 für zwei Monate gesperrt

An der B42 muss ein Fels gesichert werden.

An der B42 muss ein Fels gesichert werden.

Königswinter. Auf der B42 kommt es zu Behinderungen: Ab 9 Uhr am Montagmorgen ist für zwei Monate zwischen Rhöndorf und Königswinter nur eine Spur frei. Grund ist eine dringend notwendige Böschungssicherung mit Felsankern.

Ein lockerer Stein ist der Grund: Weil der Landesbetrieb Straßenbau NRW die Böschung unterhalb des Hauses von Walter Gstirner sichern muss, wird die B 42 ab Montagmorgen teilweise gesperrt. Ab 9 Uhr steht zwischen den Anschlussstellen Rhöndorf und Königswinter in Fahrtrichtung Köln nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Fast zwei Monate lang werden die Arbeiten an der Böschungssicherung mit Felsankern oberhalb der Bundesstraße dauern. Die Bautätigkeit ist laut Landesbetrieb von der B 42 aus nicht zu sehen. Aus einer etwa hundert Jahre alten, 14,50 Meter langen und 4,50 Meter hohen an den Fels gesetzten Natursteinmauer unterhalb der Straße „Am Domstein“ habe sich ein Stein gelöst, erläuterte ein Mitarbeiter des Landesbetriebs auf Nachfrage. Weitere Steine drohten sich ebenfalls zu lösen. Der Schaden sei bei der Streckenkontrolle aufgefallen.

Die Böschung ist Eigentum des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Sperrung einer Fahrspur der B 42 ist notwendig, weil die Baustelle nur über ein benachbartes Privatgrundstück zu erreichen ist. Bohrgerät und Material müssen daher von der Bundesstraße aus mit Hilfe eines Krans auf die Arbeitsplattform transportiert werden.

Die aktuelle Verkehrslage