Petersberg in Königswinter

Bund gibt 35 Millionen Euro frei

35 Millionen Euro hat der Bund am Freitag für die Sanierung des Hotels auf dem Petersberg freigegeben.

PETERSBERG. Gute Nachrichten aus Berlin: Im Rahmen der Haushaltsberatungen des Deutschen Bundestages wurden gestern 35 Millionen Euro als Investitionssumme für den Petersberg freigegeben.

Dies teilten am Freitag die beiden CDU-Bundestagsabgeordneten Norbert Röttgen und Elisabeth Winkelmeier-Becker mit.

"Nachdem im Sommer eine Vereinbarung über die zukünftige Nutzung des Petersberg geschlossen wurde, gab ich gerne meine Zustimmung zur sofortigen Umsetzung der Vereinbarung. Damit sind wir jetzt einen wesentlichen Schritt voran, die Nutzung des historisch bedeutsamen Gästehauses zu sichern und den Ort erlebbar zu halten", so zitieren Röttgen und Winkelmeier-Becken den Hauptberichterstatter im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags, Norbert Brackmann (CDU).

Brackmann habe sie dann umgehend informiert. "Wir sind ihm und allen Kollegen, die sich mit uns gemeinsam dafür eingesetzt haben, dass die Zukunftsperspektive für den Petersberg gesichert ist, sehr dankbar", so die beiden Christdemokraten in ihrer Pressemitteilung.

Ausschlaggebend war eine Vereinbarung, die der Königswinterer Hauptausschuss in nichtöffentlicher Sitzung per Dringlichkeitsentscheidung im September auf den Weg gebracht hatte. Darin hatte die Stadt auf ihr Recht verzichtet, zukünftige Nutzungsmöglichkeiten des Gebäudes bestimmen zu können. Nach jetzigem Baurecht ist eine Nutzung als Hotel, Kongressbetrieb sowie für Wohn- und wohnähnliche Zwecke zulässig.

Gegen die Vereinbarung hatten die Königswinterer Wählerinitiative und die Linke gestimmt. Sie hatten Sorgen, dass das Gelände, sollte der Hotelbetrieb eines Tages eingestellt werden, nicht mehr öffentlich zugänglich sein könnte. Der Königswinterer Bürgermeister Peter Wirtz hatte jedoch betont: "Der öffentliche Zugang bleibt gesichert."

Wie die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), Betreiberin der Petersberg GmbH und Eigentümerin des Fünf-Sterne-Hotels, mitteilte, sollen die nun bewilligten 35 Millionen für die Modernisierung der Gästezimmer, die Erneuerung der Restaurants sowie der öffentlichen Bereiche und für eine deutliche Erweiterung der Außengastronomie verwendet werden. Außerdem fließen sie in Instandhaltung und Brandschutz.