Verwaltung soll vorher mit Bürgerinitiative reden

Bebauung in Vinxel muss warten

Vinxel. Die Entscheidung über eine Änderung des Bebauungsplans für den Bereich Holtorfer Straße 2, den ehemaligen Hobshof, und den Kapellenweg in Vinxel, um dort Wohnbebauung zu schaffen, hat der städtische Planungs- und Umweltausschuss vertagt.

Das Gremium beauftragte die Verwaltung, vor einem Beschluss über den vorliegenden Bürgerantrag des Eigentümers der Flächen, des Erzbischöflichen Schulfonds, zunächst Gespräche mit der gerade gegründeten Bürgerinitiative Vinxel, dem Bürgerverein und dem Eigentümer zu führen.

Die Bürgerinitiative ist nicht generell gegen eine Bebauung, lehnt aber den Entwurf des Antragstellers ab. Der Eigentümer hat ein städtebauliches Entwurfskonzept vorgelegt.

Dies sieht auf den Flächen nordwestlich des Kapellenweges eine zweigeschossige Bebauung mit insgesamt zwölf Doppelhäusern und sieben Einfamilienhäusern vor. Der östlich des ehemaligen Hobshofs gelegene, noch unbebaute Bereich zwischen Kapellenweg und Vinxeler Straße soll mit zwölf Doppelhäusern, vier Reihenendhäusern und zwei Reihenhäusern bebaut werden.

Im Bereich unmittelbar westlich und östlich der Holtorfer Straße sind neun zweigeschossige Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 5500 Quadratmetern Bruttogeschossfläche vorgesehen.

Eine Änderung des Bebauungsplans entspricht grundsätzlich einem Beschluss des Ausschusses, den dieser auf Antrag der Koalition im Januar 2015 gefasst hatte. (mel)