"Wie ein zweites Zuhause"

Bürgermeister wünschen sich Schüleraustausch

KÖNIGSWINTER. Bürgermeister Peter Wirtz appellierte an alle: "Lassen wir die Flamme der Leidenschaft für Königswinter und unsere Partnerschaften in unseren Herzen nicht verlöschen!" Vor allem wünschte er sich, dass der Schüleraustausch als wichtiges Element der Städtepartnerschaft wiederbelebt werden kann.

Tausende junger Menschen hätten auf diese Weise in der Vergangenheit das jeweils andere Land kennenlernen können. "Ein unschätzbarer Schatz persönlicher Begegnungen und ein Baustein zum Haus Europa!" NEL-Bürgermeister Alex Baxter bestätigte dies: "Einer der größten Vorteile von Städtepartnerschaften ist die Möglichkeit, die sie unseren jungen Leuten bietet, miteinander in Kontakt zu treten. Dies hilft ihnen, mit Bewusstsein und Respekt für andere Kulturen aufzuwachsen."

Michel Gourinchas, Bürgermeister von Cognac, sagte: "Freundschaften sind entstanden. Begegnungen und Austausche finden statt." Es sei bereichernd, sich über die Politik der anderen Stadt auszutauschen. "Dies bietet jedes Mal Gelegenheit, an das Europa zu erinnern, das Jean Monnet und Konrad Adenauer vorschwebte." Monnet stammte aus Cognac, Adenauer lebte "gleich um die Ecke" von Königswinter.

Monika Effelsberg meinte: "NEL ist wie ein zweites Zuhause." Sie erinnerte an viele Begebenheiten. Und: "Auch auf dem Weg zur Goldhochzeit ist es noch wichtig, sich umeinander zu bemühen", sagte die Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Königswinter-NEL, die zur Rubinhochzeit ein rubinrotes, selbstgenähtes Kleid trug.

Monique Arramy, Vorsitzende des Comité de Jumelage, dankte besonders Francis Hardy, Günter Hank sowie dem langjährigen Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins Reinhard Gärtner und seiner Frau Gisela. Gärtners Nachfolger Karsten Hinrichs betonte: "Wir fühlen, dass unsere Partnerschaft lebendig und herzlich ist. Und wir haben die feste Absicht, sie in Zukunft so fortzusetzen und weiter auszubauen."