Wirtz und Gorinchas besuchen Soldatengräber

Bürgermeister treffen sich zum Gedenken

Königswinter. Gemeinsam wollen am kommenden Sonntag die Bürgermeister der Partnerstädte Königswinter und Cognac, Peter Wirtz und Michel Gorinchas, der Beendigung des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren gedenken.

Am 11. November 1918 wurde im Wald von Compiègne bei Paris die Waffenstillstandserklärung unterzeichnet. Der Krieg forderte 8,5 Millionen Menschenleben, es gab mehr als 21 Millionen Verwundete.

Laut Mitteilung der Stadt Königswinter wollen Wirtz und Gorinchas als Zeichen gelebter Partnerschaft die Gräber eines Soldaten aus Cognac und eines Gefallenen aus Königswinter auf dem Soldatenfriedhof in Chattancourt in der Umgebung von Verdun aufsuchen.

Geplant sei auch ein gemeinsamer Besuch der Gedenkstätte auf dem Soldatenfriedhof Douaumont. Ein Beweggrund für die Gründung von Städtepartnerschaften in den 70er und 80er Jahren seien die schrecklichen Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs gewesen und "die Erkenntnis, dass so etwas nie wieder passieren darf", so Peter Wirtz, der auch Vorsitzender des Ortsverbandes Königswinter im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist.

Begleitet wird der Bürgermeister von Vertretern des Partnerschaftsvereins Königswinter - Cognac sowie Ulrich Berres von der Stadtverwaltung. (agi)