Marktplatz in Königswinter

Bürgermeister aus drei Ländern begrüßen Radler aus Cognac

Zum 25-jährigen Bestehen der Jumelage zwischen Königswinter und Cognac mit dem Rad angereist: Die Sportler aus Cognac während ihrer Ankunft gestern in Königswinter. FOTO: ROSWITHA OSCHMANN

Zum 25-jährigen Bestehen der Jumelage zwischen Königswinter und Cognac mit dem Rad angereist: Die Sportler aus Cognac während ihrer Ankunft gestern in Königswinter.

KÖNIGSWINTER. Ein Gläschen Wein vom Drachenfels zum Empfang: 1100 Kilometer hatten die neun Radfahrer in den Beinen, die am Freitag auf dem Marktplatz von Bürgermeister Peter Wirtz und seinen Kollegen aus den Partnerstädten Cognac und Cleethorpes/North East Lincolnshire, Michel Gourinchas und Alex Baxter, empfangen wurden.

In neun Etappen absolvierten sie die Strecke von Cognac bis Königswinter. "Die schwerste war die vorletzte, als wir die Berge an der Mosel hoch und runter mussten", sagte Yves Gautier, der die Idee hatte, zu den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Jumelage zwischen Königswinter und Cognac mit dem Rad anzureisen.

Gautier ist Vorsitzender des Fahrradclubs von Cognac. "Wir freuen uns auf Königswinter und sind gespannt auf das Fest und die Sehenswürdigkeiten. Wir waren alle noch nie hier." Peter Wirtz zog den Hut vor der Leistung und überreichte jedem Teilnehmer ein gelbes Trikot.

Und die Bläserfreunde, die gerade für die Weinfestbesucher spielten, intonierten für die Radler "Tochter Zion". Gourinchas lobte: "Eine originelle Art, das Jubiläum zu feiern." Das fanden auch die Freunde aus dem britischen North East Lincolnshire, die seit 40 Jahren eine erfolgreiche Städteehe mit Königswinter.