Baugebiet in Königswinter

Bürgerinitiative möchte Bauten am Sumpfweg verhindern

Königswinter. An der Rheinaue in Königswinter sind insgesamt 13 Gebäude mit 155 Wohneinheiten geplant. Nun hat sich eine Bürgerinitiative gegründet, um die Bauten am Sumpfweg zu verhindern.

Eine neue Bürgerinitiative Rheinaue Königswinter, die sich im Januar gegründet hat, möchte das Bauvorhaben „Sumpfweg“ verhindern und die Aufhebung des Bebauungsplans erreichen. Der Stadtrat hatte im Dezember mit knapper Mehrheit die Verwaltung beauftragt, einen Erschließungsvertrag mit dem Investor BPD Immobilienentwicklung GmbH abzuschließen, der eine Voraussetzung für die Baugenehmigung ist. Auf dem Areal am Rhein sind insgesamt 13 Gebäude mit 155 Wohneinheiten geplant.

Insgesamt 13 Gebäude möchte der Investor auf dem Sumpfweg-Gelände errichten.

Insgesamt 13 Gebäude möchte der Investor auf dem Sumpfweg-Gelände errichten.

 

Die Bürgerinitiative argumentiert, dass die gesamte Rheinaue der einzige Hochwasser-Ausdehnungsraum in Königswinter sei. „Von dieser Funktion konnten wir uns gerade in den letzten Tagen eindrücklich überzeugen. Sie ist auch das letzte naturnahe Gebiet und die grüne Lunge der Talorte mit ihren Industriebetrieben und ihrem starken Bahn- und Straßenverkehr. Nicht zuletzt ist die Rheinaue das familien- und seniorengerechte Erholungsgebiet im Tal“, teilt die Vorsitzende Ulrike Loida mit.

Die Bürgerinitiative lädt alle interessierten Bürger und Bürgerinnen am Freitag, 2. Februar, um 18.30 Uhr in den Saal „Rheinblick“ des Arbeitnehmerzentrums Königswinter (AZK), Johannes-Albers-Allee 3, zu einer Informationsveranstaltung ein. Ihr Kommen zugesagt haben Fachreferenten zu Hochwasserfragen.