Unfall auf der A3 bei Königswinter

Autofahrer stirbt nach Kollision mit zwei Lastwagen

SIEBENGEBIRGE. Ein 49-jähriger Autofahrer aus Bonn ist am Montagmorgen bei einem Unfall auf der A3 bei Königswinter tödlich verletzt worden. Zuvor war er mit zwei Lastwagen kollidiert. Die Autobahn war stundenlang gesperrt.

 Beim Zusammenstoß mehrerer Fahrzeuge auf der Autobahn 3 am frühen Montagmorgen ist ein Mann ums Leben gekommen. Zugetragen hat sich der folgenschwere Unfall laut Autobahnpolizei Köln gegen 5 Uhr auf der Fahrbahn Richtung Köln in Höhe der Abfahrt Siebengebirge. Für den 49-jährigen Fahrer eines Ford Mondeo kam demnach jede Hilfe zu spät. Der Mann erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Für Unfallaufnahme und Bergung musste die A 3 in Richtung Köln bis gegen Mittag komplett gesperrt werden. Nicht nur auf der Autobahn, sondern auch auf sämtlichen Ausweichrouten in Bad Honnef und Königswinter entstanden über Stunden lange Rückstaus.

Den Rettungskräften, darunter 29 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef, bot sich am Unfallort ein Bild der Zerstörung. Trümmerteile der drei beteiligten Fahrzeuge waren weit über die Fahrbahn verteilt. Der Ford Mondeo, mit dem das 49-jährige Unfallopfer unterwegs gewesen war, war an der Mittelleitplanke zum Stehen gekommen. Durch den Aufprall war die Front des Wagens komplett eingedrückt. Laut Autobahnpolizei war der Autofahrer um aus noch nicht abschließend geklärter Ursache mit hoher Geschwindigkeit auf den Anhänger eines vor ihm fahrenden Lastwagens aufgefahren. Ein nachfolgender Lastwagen erfasste den nach dem Aufprall umherschleudernden Wagen auf dem Überholstreifen. Der Pkw-Fahrer wurde im Wagen eingeklemmt. Ein Notarzt konnte an der Unfallstelle nur noch den Tod des 49-Jährigen aus Bonn feststellen.

Was genau zu dem Unfall geführt hat, ist laut Autobahnpolizei Gegenstand weiterer Untersuchungen. Nach weitergehenden Angaben gehen die Verkehrsunfallermittler derzeit auch Hinweisen nach und prüfen, ob es sich bei dem tragischen Geschehen eventuell um einen Suizid gehandelt haben könnte.

Die Autobahn in Richtung Köln musste bis gegen Mittag komplett gesperrt werden. Während der Bergung des Opfers wurde ein mobiler Sichtschutz auf der Autobahn aufgebaut, hieß es. Polizisten leiteten den nachfolgenden Verkehr unter anderem in Gegenrichtung über die Abfahrt Bad Honnef/Linz von der A 3 ab. Auf sämtlichen Ausweichstrecken im Siebengebirge entstanden aufgrund der Sperrung vor allem während des Berufsverkehrs lange Rückstaus.

Das Unfallaufnahmeteam der Polizei Köln übernahm die Ermittlungen vor Ort. Feuerwehrleute aus Aegidienberg, Bad Honnef-Mitte und Rhöndorf unterstützten die Bergung; ihr Einsatz war gegen 10 Uhr beendet. Gegen 11.45 Uhr konnte die Polizei die Vollsperrung in Fahrtrichtung Köln dann endgültig wieder aufheben.