Forschungsprojekt des Siebengebirgsmuseums

Auf Spurensuche im Rhöndorfer Tal

Auf Spurensuche: Das Siebengebirgsmuseum dokumentiert Veränderungen in der Landschaft über die Jahrhunderte hinweg.

Auf Spurensuche: Das Siebengebirgsmuseum dokumentiert Veränderungen in der Landschaft über die Jahrhunderte hinweg.

SIEBENGEBIRGE. Das Siebengebirgsmuseum stellt erste Ergebnisse eines interdisziplinäres Forschungsprojekts vor: Ziel ist es, die Veränderungen in der Landschaft während der vergangenen Jahrhunderte zu dokumentieren.

Wandel und Veränderungen in der regionalen Landschaft sind ein Schwerpunktthema, mit dem sich das Siebengebirgsmuseum in Königswinter, Kellerstraße 16, beschäftigt – und sie sind Gegenstand eines neuen, interdisziplinären Projekts, das am Mittwoch, 26. April, im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kostprobe“ im Museum vorgestellt wird.

Am Beispiel des Rhöndorfer Tals, oft auch als „Löwenburger Tal“ bezeichnet, werden die Arbeitsmethode und erste Ergebnisse einer fachübergreifenden Spurensuche vorgestellt, bei der Wissen aus den Bereichen der Biologie, Geografie und Geschichte zusammengeführt wird.

Anfang März war offiziell der Startschuss zu dem Projekt, mit dem unter anderem Veränderungen des Landschaftsbildes vor allem im 19. und 20. Jahrhundert dokumentiert werden sollen, gefallen. Partner sind die Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis und die Abteilung Landschaftliche Kulturpflege des Landschaftsverbandes Rheinland, die das interdisziplinäre Forschungsprojekt fördert und fachlich begleitet. Die Ergebnisse sollen im Herbst dieses Jahres in Buchform vorliegen.

In der Veranstaltungsreihe „Kostprobe“ wird stets ein Thema vorgestellt. Dazu gibt es die Gelegenheit, einen Wein aus der Region zu kosten. Die rund einstündige Veranstaltung beginnt um 18 Uhr, die Teilnahme kostet sieben Euro pro Person inklusive Museumseintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Infos zum Museumsprogramm gibt es auf www.siebengebirgsmuseum.de .