Gesamtschule Bad Honnef

Vier Parallelklassen ab Sommer

Historisches Portal: In den Umbau der Realschule Sankt Josef zur Gesamtschule will das Erzbistum 22 Millionen Euro investieren.

Historisches Portal: In den Umbau der Realschule Sankt Josef zur Gesamtschule will das Erzbistum 22 Millionen Euro investieren.

19.02.2016 Bad Honnef. Die neue Erzbischöfliche Gesamtschule Sankt Josef in Bad Honnef startet zum Schuljahr 2016/2017 mit vier Eingangsklassen. Das teilte der Schulträger, das Erzbistum Köln, mit. Demnach wurden 108 Kinder für die erste Jahrgangsstufe fünf angenommen. Damit sei die neue Schule, deren Unterrichtsbeginn nach den Sommerferien beginnt, voll ausgelastet.

Das Erzbistum Köln errichtet in Bad Honnef eine integrierte Gesamtschule; für die Eltern ist die Schule kostenlos. Untergebracht ist die Gesamtschule zunächst unter einem Dach mit der Realschule Sankt Josef an der Bismarckstraße; die Realschule läuft parallel zum Aufbau der Gesamtschule sukzessive aus.

Mittel- bis langfristig ist auch ein Gesamtschul-Neubau geplant. Geschätzt 22 Millionen Euro will das Erzbistum dafür am Standort der heutigen Realschule investieren. Entstehen soll von 2017 bis 2019 ein etwa 7.000 Quadratmeter großer, barrierefreier Neubau. Auch eine neue Turnhalle ist geplant. Ausweichquartier während des Baus soll die Konrad-Adenauer-Hauptschule in der Bad Honnefer Innenstadt sein, die mangels Anmeldungen ebenfalls ausläuft.

Die neuen Schüler werden ab Sommer in vier Parallelklassen mit je 27 Schülern unterrichtet. Dabei werden Kinder mit Gymnasial-, Real- und Hauptschulempfehlung gemeinsam lernen. Mehr als die Hälfte der aufgenommenen Kinder kommt aus Bad Honnef; die vorrangige Aufnahme von Bad Honnefer Kindern war ein Aspekt der Kooperationsvereinbarung zwischen dem Schulträger und der Stadt Bad Honnef.

Schulleiter Stefan Rost freut sich über die gute Resonanz: „In der Vorbereitung waren wir von einer drei- bis vierzügigen Schule ausgegangen. Dass es jetzt vier Klassen geworden sind bestätigt, dass wir mit unserem Konzept für die Gesamtschule auf einem guten Weg sind“.

(Claudia Sülzen)