Bahnhof in Rhöndorf

Stadt bietet der Bahn Hilfe an

Hindernisparcours: Für viele Bahnkunden stellen die Treppen zu den Gleisen ein Problem dar.

BAD HONNEF. Einen neuen Vorstoß unternimmt der Rat der Stadt Bad Honnef in Sachen barrierefreie Ausgestaltung der beiden Haltepunkte der Deutschen Bahn AG.

Die Politiker beauftragten die Verwaltung, mit der Bahn AG Verhandlungen zu führen mit dem Ziel, dass möglichst kurzfristig eine behindertengerechte Rampe auf dem städtischen Grundstück am Haltepunkt Rhöndorf errichtet wird. Neu dabei: Die Stadt bietet konkret die Eigenleistung ihres Bauhofes an und will sich um Sponsoring bemühen.

Wie berichtet, hatte die Allianz vorgeschlagen, sich bei den Verhandlungen mit der Bahn um den barrierefreien Umbau ihrer beiden Haltepunkte künftig auf den Bahnhof Rhöndorf zu konzentrieren. Davon versprach man sich, dass wenigstens ein Haltepunkt in naher Zukunft die Chance hätte, barrierefrei umgebaut zu werden, zumal die Stadt hierfür bereits ein Grundstück zur Verfügung gestellt hat.

Technischer Beigeordneter Jopa Vedders führte im Rat allerdings aus, ein solches Vorgehen könnte kontraproduktiv wirken, vor allem dann, wenn der zweite Haltepunkt auf der Prioritätenliste nach hinten rücke und somit erst langfristig eine Chance auf Realisierung hätte. Vedders erläuterte, dass man sich in der Verwaltung dazu bereits intensiv Gedanken gemacht habe. Das Ergebnis dieser Überlegungen mündete im Beschlussvorschlag, der einstimmig angenommen wurde.