Wettstreit am Schießstand

Schützen in Rhöndorf und Selhof versuchten, den Frühling herbeizulocken

So funktioniert das Lichtgewehr: In Selhof erproben Lukas, Felix und Fin (von links) mit Dieter Faßbender das Gerät.

BAD HONNEF. Viel ist nicht übrig geblieben von den bunten Eiern, es reicht gerade mal für eine große Schüssel Eiersalat. Aber genau das hatten die Rhöndorfer St. Hubertus-Schützen auch im Visier, als sie am Palmsonntag zum Ostereier-Schießen für Jedermann eingeladen hatten, das von Hans Linden federführend organisiert worden war.

Die Aktion fand regen Zulauf, wobei den Schützen dabei auch die Lage ihres Schützenhauses zugute kam, denn viele Spaziergänger im Löwenburger Tal ließen sich von der an der Auffahrt zum Schützenhaus aufgestellten großen Schiefertafel animieren, einmal das Luftgewehr anzulegen und ihr Glück zu versuchen.

Wer eine Zehn traf, durfte sich über zwei bunte Eier freuen, für eine Neun oder eine Acht hatte der Osterhase je ein Ei gefärbt. Bis zum späten Nachmittag gingen so rund 1000 Ostereier über die Theke. Die Kinder, die noch nicht schießen durften, versuchten derweil mit Pfeilen eine möglichst große Zahl an Luftballons zu treffen und sich Überraschungseier zu sichern.

In Selhof wurde der Frühling ähnlich begrüßt. Die dortigen Hubertus-Schützen hatten bereits am Samstag zum Frühlingsschießen geladen und mit der Schützenfamilie versammelten sich vor allem zahlreiche Vertreter der Ortsvereine, um sich eines oder mehrere der 300 bunten Eier oder ein Primelchen zu sichern. Der Nachwuchs testete seine Treffsicherheit am Lichtgewehr. Tagessieger mit der besten Zehn wurden Marius Rometsch mit einem 15er- und Brudermeister Dieter Faßbender mit einem 46er-Teiler.