Porträts von Obama und Adenauer

Rhöndorfer Ausstellung beschwört den Frieden

Großformatige Blumenbilder sind Blickfänge in der Ausstellung von Uta Weckbecker.

Großformatige Blumenbilder sind Blickfänge in der Ausstellung von Uta Weckbecker.

Bad Honnef. Der Titel des weltbekannten Songs „Sag mir, wo die Blumen sind“ steht über der Schau mit Bildern von Uta Weckbecker. Die Künstlerin zeigt in Bad Honnef Blumenbilder, aber auch Porträts von Menschen, die Frieden gestiftet haben.

Joan Baez sang ihn, ebenso Marlene Dietrich, Woody Guthrie und andere: „Sag mir, wo die Blumen sind“ lautet der Titel des bekannten Friedenssongs von Pete Seeger. „Sag mir, wo die Blumen sind“ ist auch eine Ausstellung mit Werken der Bad Honneferin Uta Weckbecker überschrieben, die in Rhöndorf zu sehen ist.

Gewidmet ist die Schau dem Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. Neben einem regelrechten Blütenmeer zeigt die einheimische Künstlerin dabei erstmalig auch großformatige Porträts, mit denen sie internationalen Friedensstiftern ein ganz persönliches Denkmal setzt.

Uta Weckbecker, geboren 1968 in Groß-Schönebeck in der Schorfheide, lebt und arbeitet seit 1983 in Bad Honnef, entwickelte ihr Können hier unter anderem als Schülerin des Rhöndorfer Malers Andreas Rein fort. Rein über die Werke von Weckbecker: „Bei Uta Weckbeckers Bildern handelt es sich im wahrsten Sinn des Wortes um ein plastisches Arbeiten mit Ölfarbe. Die Farbe drängt aus der Leinwand heraus.“

Teil des Erlöses für die Arbeit des Aalkönigkomitees

Ihr künstlerisches Wirken verbindet Weckbecker zudem mit dem guten Zweck: Ein Viertel des Verkaufserlöses der Bilder kommt einem Kinderheimprojekt auf Haiti sowie Projekten des Aalkönigkomitees zugute.

Einen Eindruck von Uta Weckbeckers Kunst verschaffen können sich Interessenten jetzt im Haus Hedwig, dem ehemaligen Müttergenesungswerk der katholischen Kirche. Nach grafischen Arbeiten von Martin Noel und Fotografien von Thomas Goerger ist dies die dritte Ausstellung in den Räumen von Heyer und Heyer.

Neben leuchtenden Blumenbildern hat Uta Weckbecker Porträts von Barack Obama, Mutter Teresa und Konrad Adenauer gemalt. „Sie alle waren unbedingt Friedensstifter“, so die Künstlerin. Obama und Mutter Teresa erhielten für ihr Wirken bekanntlich den Friedensnobelpreis. Und Konrad Adenauer, der nur unweit des Ausstellungsortes am Zennigsweg lebte, galt als einer der Initiatoren der deutsch-französischen Freundschaft nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die Ausstellung bei der Heyer und Heyer Kommunikationsberatung, Konrad-Adenauer-Straße 23 a, ist nach Vereinbarung unter 0 22 24/ 9 68 52 72 zu sehen.