Stadtratsitzung in Bad Honnef

Heuser als erster Beigeordneter im Amt vereidigt

Beginnt im März: Holger Heuser.

Beginnt im März: Holger Heuser.

Bad Honnef. Bei der Stadtratsitzung am Donnerstagabend wurde Holger Heuser als Erster Beigeorndeter vereidigt. Der gebürtige Sankt Augustiner beginnt am 1. März im Rathaus.

Die Verwaltungsspitze ist wieder komplett: In der Stadtratssitzung am Donnerstagabend ist Holger Heuser als Erster Beigeordneter vereidigt worden. Heuser folgt damit auf Cigdem Bern, die als Sozialdezernentin nach Viersen gewechselt ist. In seiner Januarsitzung hatte sich der Stadtrat mit Mehrheit für Heuser ausgesprochen. Der 49-Jährige aus Hennef nahm im Stadtrat die Ernennungsurkunde entgegen und wird seine Arbeit im Rathaus am 1. März aufnehmen.

Ende September stand fest, dass sich die Stadt bei der Spitzenpersonalie würde neu orientieren müssen. Die Stelle wurde ausgeschrieben. Laut Verwaltung gingen 24 Bewerbungen ein, 18 Bewerber erfüllten die geforderten Voraussetzungen. Die nach Ratsbeschluss mit allen Fraktionen besetzte Auswahlkommission entschied, sechs Bewerber zur ersten Präsentation einzuladen. Im weiteren Verfahren wurde die Bewerberzahl auf zwei reduziert. Bei der Wahl im Stadtrat setzte sich Heuser im Januar in geheimer Wahl mit 21 zu 18 Stimmen durch. Er ist damit für acht Jahre gewählt.

Heuser lebt in Hennef

Der Jurist ist zugleich Stellvertreter von Bürgermeister Otto Neuhoff. Bad Honnef ist dem gebürtigen Sankt Augustiner, der mit seiner Frau und den 17, neun und sieben Jahre alten Söhnen in Hennef lebt, von Kindesbeinen an bekannt. Nach dem Jurastudium in Bonn und Speyer – zweites Staatsexamen 2000 – war Heuser unter anderem wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit. 2002 wechselte er zur Stadt Köln, war dort in verschiedenen leitenden Funktionen tätig, so als Leiter der Lebensmittelüberwachung. Aktuell ist Heuser von der Verwaltung abgeordnet als Büroleiter und persönlicher Referent der CDU-Fraktion im Rat der Stadt.

Heuser gehört seit 1996 der CDU an, bekleidet aber weder Mandat noch Funktion. Ehrenamtlich engagiert er sich in Vereinen sowie in Elternrat und Schul-Förderverein. Am Donnerstag bedankte er sich für das ihm ausgesprochene Vertrauen.