Bei Bad Honnef

Gegenstand im Rhein ist keine Weltkriegsbombe

Am Stegende in einem toten Arm des Rheins ist durch das Niedrigwasser ein verdächtiger Gegenstand freigelegt worden.

Am Stegende in einem toten Arm des Rheins ist durch das Niedrigwasser ein verdächtiger Gegenstand freigelegt worden.

Bad Honnef. Bei dem verdächtigen Gegenstand, der am Mittwoch in einem toten Arm des Rheins bei Bad Honnef gefunden wurde, handelt es sich nicht um eine Weltkriegsbombe, sondern um einen großen Behälter. Dieser soll nun geborgen werden.

Bei dem Gegenstand, der am Mittwoch in einem toten Rheinarm bei Bad Honnef entdeckt wurde, handelt es sich "um ein Fass, einen Heizkessel oder einen Tank" und nicht, wie befürchtet, um eine Weltkriegsbombe. Das sagte Christine Pfalz, Sprecherin der Stadt Bad Honnef, dem GA am Donnerstagnachmittag. Mit einer Unterwasserkamera, die das Freizeitbad Grafenwerth zur Verfügung gestellt hatte, war der verdächtige Gegenstand umrundet worden, danach gab es die Entwarnung: Es geht keine Gefahr von ihm aus.

Der Behälter solle nun vom Kampfmittelräumdienst des Wasser- und Schifffahrtsamtes geborgen werden, so Pfalz. Wie lange das dauere, könne sie nicht sagen: "Der Gegenstand ist fast vollständig im Schlick vergraben und muss erst freigelegt werden."

Grund für den Fund ist das Niedrigwasser, das der Fluss zurzeit führt. Die Fundstelle wurde zunächst entsprechend gesichert. Nach Angaben der Polizei liegt der Gegenstand in einer Tiefe von zwei Metern und ist etwa einen Meter lang und hat einen Durchmesser von 40 Zentimetern.