Vizebürgermeisterin würdigt Engagement

Frühstück für 50 ehrenamtliche Helfer aus Bad Honnef

Gemütlich frühstücken konnten die Helfer im Bad Honnefer Rathaussaal.

BAD HONNEF. Wer sich ehrenamtlich engagiert, steht oftmals selbst in der Küche oder richtet ein gemeinsames Essen her. Doch am Samstag übernahmen Vertreter der Stadt und des Hauptsache Familie Bündnisses diese Aufgabe, um sich mit einem Frühstück im Rathaussaal bei den freiwilligen Helfern aus den Bereichen Jugend und Sport zu bedanken.

Mehr als 50 Vertreter jeden Alters aus Sport-, Jugend-, und Heimatvereinen hatten sich beim Frühstück zu Kaffee und frischen Brötchen eingefunden, um ihre Hilfsarbeit zu repräsentieren. So bewiesen unter anderem Helfer von Evangelischer und Katholischer Jugendgruppe, dem Heimat- und Geschichtsverein sowie den örtlichen Hilfsorganisationen, dass das Ehrenamt in Bad Honnef keine Frage des Alters ist.

Durchschnittlich mehr als 250 freiwillige Arbeitsstunden sind bei Jung und Alt keine Seltenheit. Gemeinsam bringen es diese Menschen also auf mehr als 12.500 soziale Arbeitsstunden im Jahr zum Wohle der Gemeinschaft. Dies wurde von der Stadt Bad Honnef und dem Hauptsache Familie Bündnis mit einem Frühstück entsprechend gewürdigt.

Dabei sprach zunächst die Vizebürgermeisterin Annette Stegger zur Begrüßung ihren persönlichen Dank an alle Beteiligten aus: "Wir bedanken uns bei allen Trägern der Ehrenamtskarte. Sie sind die Stützen unserer Gemeinschaft." Das Frühstück sei ein kleines Dankeschön an alle ehrenamtlichen Helfer, so Stegger.

In diesem Jahr waren von der Stadt rund 120 Ehrenamtskarten vergeben worden. "Ein herausragender Wert. Hier wird Zukunftsarbeit geleistet", kommentiert Beate Schaaf, Vorsitzende vom Hauptsache Familie Bündnis in Bad Honnef. Besonders der Bereich Jugend und Sport solle mit dem diesjährigen Frühstück hervorgehoben werden, so Schaaf.

Bei der ehrenamtlichen Arbeit stehen besonders Gesundheit und Spaß im Mittelpunkt. Die Gruppenleiter von Jugendvereinen übernehmen hierbei häufig eine Vorbildfunktion. Darum galt ihnen ein ganz besonderer Dank. "Ihr Einsatz reicht weit über das Gewöhnliche hinaus. Sie schaffen Identität und Heimatliebe", würdigte die Vizebürgermeisterin das soziale Engagement.