Feuerwehreinsatz in Bad Honnef

Erneut ging ein Bus im Siebengebirge in Flammen auf

Bad Honnef . Vollständig ausgebrannt ist am Sonntagmorgen ein Linienbus in Bad Honnef. Es war der dritte brennende Bus im Siebengebirge innerhalb weniger Wochen.

Vollständig ausgebrannt ist am Sonntagmorgen ein Linienbus in Bad Honnef, der auf der August-Lepper-Straße abgestellt war. Gegen neun Uhr hatten Anwohner, die eine schwarze Rauchwolke über der Unfallstelle hatten aufsteigen sehen, die Feuerwehr alarmiert. Insgesamt 
23 Einsatzkräfte des Löschzugs Bad Honnef sowie der Einsatzleitwagen aus Rhöndorf rückten aus.

„Als die Wehrleute eintrafen, stand der Bus bereits in Vollbrand“, sagte Björn Haupt, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef. Offenbar war der Gelenkbus im Schienenersatzverkehr zwischen Unkel und Bonn/Beuel eingesetzt, zum Zeitpunkt des Brandes jedoch nicht im Einsatz. Mit drei C-Rohren gingen die Einsatzkräfte gegen die Flammen vor, nach rund anderthalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Wie die Feuerwehr weiter mitteilt, wurde bei dem Einsatz niemand verletzt.

Nach Angaben der Polizei wurde ein Auto, welches in unmittelbarer Nähe zum Bus parkte, ebenfalls beschädigt. Aufgrund der starken Rauchentwicklung sperrten die Beamten kurzzeitig auch die nahegelegene Bundesstraße 42 ab. Der Schaden wird auf 50.000 Euro geschätzt.

Anhaltspunkte auf eine mögliche vorsätzliche Brandstiftung gibt es der Polizei zufolge nicht. Der Gelenkbus wurde zur weiteren Untersuchung sichergestellt, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Es ist der dritte Busbrand im Siebengebirge innerhalb weniger Wochen: Ende April waren in einem Zeitraum von zwei Wochen zwei Linienbusse, die für die Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft (RSVG) fahren, in Flammen aufgegangen und ausgebrannt. So war ein Bus, der zwischen Dollendorf und Oberpleis verkehrt, vor Haus Schlesien in Heisterbacherrott ausgebrannt. Die Fahrgäste hatten das Fahrzeug ebenso wie der Busfahrer noch rechtzeitig verlassen können. Das Feuer war im Motorraum am Heck des Busses ausgebrochen.

Mitte April war ebenfalls ein Bus, der für die RSVG im Einsatz war, nach Dienstschluss auf dem Weg von Oberpleis ins Depot nach Weyerbusch in Brand geraten. Auch hier waren dem Fahrer die Flammen aus dem Motorraum entgegengeschlagen. Das Fahrzeug war nicht zu retten.