Neue Büros der Bad Honnefer Stadtverwaltung

Die Honnefer gestalteten das Bürgerbüro mit

Hell, freundlich und barrierefrei: Das Bürgerbüro ist jetzt in neuen Räumen gegenüber dem Rathauseingang zu finden.

Hell, freundlich und barrierefrei: Das Bürgerbüro ist jetzt in neuen Räumen gegenüber dem Rathauseingang zu finden.

BAD HONNEF. Bürgerbüro und Standesamt haben neue barrierefreie Räume gegenüber dem Rathaus bezogen. Vorschläge für die Ausstattung sammelte die Stadt vorher bei den Bürgern.

Ob neuer Pass oder Personalausweis, Fragen zur Hundesteuer oder das Anmelden am neuen Wohnort: Das Bürgerbüro und das Standesamt der Stadtverwaltung Bad Honnef sind für vieles Anlaufstelle – und nun in neuen Räumen untergebracht. Fachdienstleisterin Bianca Senk und ihre Mitarbeiter bezogen freundliche Büros gegenüber dem Rathaus-Haupteingang. Auf 180 Quadratmetern Fläche stehen elf Arbeitsplätze und ein Platz für einen Auszubildenden zur Verfügung.

Einst firmierte hier ein Restaurant, später mietete die Stadt das Objekt für die Unterbringung von Flüchtlingen an. Nachdem diese andere Unterkünfte erhalten hatten, wurde zwei Monate lang umgebaut. Die Erste Beigeordnete Cigdem Bern, die den Geschäftsbereich Bürgerdienste leitet, stellte die neuen Räume vor. Die alten Büros im Rathaus seien „suboptimal“ gewesen. „Unser Ziel ist es, den Service in allen Bereichen zu optimieren, wir haben uns auch an den Rückmeldungen der Bürger orientiert.“ So wurden die Honnefer per Fragebogen um Hinweise zu Verbesserungen gebeten. Moniert wurden etwa die Enge und Düsternis im alten Domizil und die fehlende Barrierefreiheit. Der neue Standort ist jetzt barrierefrei.

Infoschalter als erster Anlaufpunkt

„Das Herzstück ist unser Infostand“, meinte Bianca Senk. Vom Wartebereich gibt es Blickkontakt zum Schalter, an dem der Bürger empfangen wird und an dem Pässe, Ausweise und Aufenthaltstitel ebenso wie Formulare ausgehändigt werden. Hier wird auch sofort festgestellt, ob die Unterlagen für das Bürgerbüro vollständig sind. Der Schalter ist ebenso gedacht für Auskünfte aller Art; von hier aus wird der ratsuchende Bürger weitergeleitet an einen anderen Fachdienst oder eine Behörde.

„So können unnütze Wartezeiten vermieden werden“, sagte Cigdem Bern. Als Service werden auch Termine außerhalb der Öffnungszeiten angeboten. Mit Blick auf die Bürgerfreundlichkeit soll die Fragebogenaktion fortgesetzt werden. „Wir wollen unsere Dienste weiter optimieren“, so die Erste Beigeordnete, die der Belegschaft für deren Engagement dankte. Die Mitarbeiter hatten Einfluss auf die Gestaltung genommen und vieles selbst gemacht. So konnten die ursprünglich angesetzten 130 000 Euro um 20 000 Euro gedrückt werden, so Architekt Claudius Thiele und Jörg Sudmann vom Fachdienst Gebäudemanagement.

Das Standesamt ist gleich nebenan

Im Bürgerbüro werden auch Beglaubigungen ausgestellt, können Führerscheine beantragt oder Schwerbehindertenausweise verlängert werden. Hinter dem großen Raum mit mehreren Arbeitsplätzen des Bürgerbüros befindet sich das Standesamt, wo etwa Geburten und Sterbefälle beurkundet, Heiratsurkunden oder internationale Urkunden ausgestellt werden. Ein weiterer Bereich des neuen Domizils ist das Fundbüro. Im Backoffice geht es zum Beispiel um Kirchenaustritte oder Bußgeldverfahren. Am Infostand erhält der Bürger aber stets Auskunft, wo genau ihm geholfen wird. Übrigens: Sämtliche Anliegen werden auch im Bürgerbüro Aegidienberg erledigt.