Bürgerinitiative "Rettet den Stadtgarten"

Bad Honnefer übergeben 2797 Unterschriften

Die Bürgerinitiative übergab die Unterschriften an Amtsleiter Fabiano Pinto (v.l.) und Bürgermeister Otto Neuhoff.

Die Bürgerinitiative übergab die Unterschriften an Amtsleiter Fabiano Pinto (v.l.) und Bürgermeister Otto Neuhoff.

Bad Honnef. Die Bürgerinitiative „Rettet den Stadtgarten“ setzt sich gegen die Teilbebauung des Geländes in Bad Honnef ein. Bürgermeister Otto Neuhoff: Es ist wichtig, dass etwas geschieht, um die Abwärtsspirale aufzuhalten.

Exakt 2797 Unterschriften kamen bei der Sammlung der Bürgerinitiative (BI) „Rettet den Stadtgarten“ zusammen. Die Akteure der Initiative übergaben die Unterschriftenlisten jetzt im Rathaus. Für die Verwaltung nahmen Bürgermeister Otto Neuhoff und Fabiano Pinto, Leiter des Geschäftsbereichs Städtebau, den Ordner mit den Unterschriftenlisten entgegen sowie zusätzlich Fragebögen, auf denen Bürger Ansichten zu verschiedenen stadtrelevanten Themen hatten äußern können.

Wie berichtet, fürchtet die BI im Zusammenhang mit dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept Pläne für eine Wohnbebauung am Rand des sogenannten Stadtgartens und hatte eine Kampagne gestartet, zu der auch die Unterschriftenaktion gehörte. Die Initiative erinnerte in diesem Zusammenhang an den vor Jahren erfolgreichen Einsatz zur Rettung des Reitersdorfer Parks und kündigte an, sich weiter für einen Erhalt des Stadtgartens in heutiger Form einsetzen zu wollen.

Auch der Bau eines Kindergartens am Rand des Stadtgartens, erinnerte Neuhoff, sei seinerzeit am Widerstand der Anlieger gescheitert. Neuhoff sagte, es sei „legitim, wenn Bürger ihre Interessen vertreten und auch dafür streiten“. Er warb aber auch dafür, dass Verwaltung und politische Entscheidungsträger „verschiedene Interessen unter einen Hut bringen“ müssten.

Neuhoff: „Ich bin auf nichts festgelegt, aber es ist wichtig, dass etwas geschieht, um die Abwärtsspirale aufzuhalten.“ Wachstum sei unerlässlich, zugleich würden Pro und Contra sorgsam abgewogen.