Unfall mit Lastwagen in Bad Honnef

84-jährige Radfahrerin schwebt weiter in Lebensgefahr

Bad Honnef. Eine 84-Jährige Radfahrerin schwebt nach einem Unfall am Mittwoch immer noch in Lebensgefahr. Die Frau war von einem Lastwagen erfasst worden. Die Polizei sucht weiter nach Zeugen.

Nachdem eine 84-jährige Radfahrerin in Bad Honnef von einem Lastwagen erfasst wurde und lebensgefährliche Verletzungen erlitt, schwebt die Frau immer noch in Lebensgefahr. Das hat die Polizei am Freitag mitgeteilt. Die Polizei sucht weiter nach Zeugen zu dem Vorfall.

Der folgenschwere Unfall hatte sich am Mittwochmorgen an der Ecke von Rhöndorfer Straße und Meßbeuel ereignet. Die Seniorin erlitt schwerste Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung an Ort und Stelle in eine Klinik gebracht, wo sie intensivmedizinisch behandelt wird.

Auch Stunden nach dem Unfall, der sich gegen 8.50 Uhr ereignet hatte, dauerte die Unfallaufnahme durch Polizei und Sachverständige noch an. Die Straße Meßbeuel wurde an der Einmündung zur Rhöndorfer Straße an der alten Torzufahrt des Physikzentrums für vier Stunden komplett für den Verkehr gesperrt.

Informationen der Polizei zufolge war der 59 Jahre alte Lastwagenfahrer zur Unfallzeit von Rhöndorf kommend in Richtung Bad Honnef unterwegs. Kurz vor dem Beginn der Baustelle, die parallel zum Reitersdorfer Park verläuft, beabsichtigte der Brummi-Fahrer, nach links in den Meßbeuel abzubiegen. Dabei wurde die 84-jährige Radfahrerin von dem Kipplaster erfasst, geriet unter das Fahrzeug und wurde dabei schwer verletzt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist allerdings noch unklar, ob die 84-Jährige auf ihrem Fahrrad fahrend unterwegs war oder das Fahrrad über die Straße geschoben hatte, teilte die Polizei mit.

Ein Zeuge des Unfalls wählte den Notruf. Neben Polizei und Rettungsdienst wurde auch die Freiwillige Feuerwehr alarmiert worden, da es zunächst geheißen hatte, eine Person sei bei dem Unfall eingeklemmt worden. Auch ein Rettungshubschrauber wurde vorsorglich verständigt. Der Hubschrauber landete nach dem Überflug des Reitersdorfer Parks auf dem ehemaligen Penatengelände, kam dann allerdings nicht mehr zum Einsatz.

Der Lastwagen wurde laut Polizei zur Spurensicherung sichergestellt. Ein Sachverständiger wurde zur Rekonstruktion des Unfallhergangs hinzugezogen. Das zuständige Verkehrskommissariat hat die weitergehenden Ermittlungen übernommen. Ein Notfallseelsorger übernahm zudem die Betreuung des unter Schock stehenden Lastwagenfahrers.