Bürgermeisterwahl in Windeck

Zweikampf am Sonntag erwartet

WINDECK.  "Auf ein Neues" heißt es am Sonntag in Windeck: Dann geht die Bürgermeisterwahl in die zweite Runde. Zwischen Hans-Christian Lehmann (SPD) und Astrid Thiel (CDU) ist eine Stichwahl nötig, weil beim ersten Wahlgang am 2. Dezember niemand die absolute Mehrheit erreicht hatte.

Lehmann erreichte 49,3 Prozent der Stimmen, Thiel 45,2 Prozent. Die weiteren Kandidaten, Regina Müller (Volksabstimmung) und Martin Schliemann (Die Linke), blieben mit 3,2, beziehungsweise 2,3 Prozent der Stimmen chancenlos. Aufgrund der dürftigen Wahlbeteiligung im ersten Wahlgang - 16.237 Bürger waren aufgerufen, nicht einmal 40 Prozent gaben ihre Stimme ab - kursieren Appelle, zur Wahl zu gehen.

So hat sich der Bürger- und Verschönerungsverein (BVV) Herchen zu Wort gemeldet: "Egal, ob es regnet oder schneit, nutzen Sie die Gelegenheit und machen Sie am 16. Dezember von Ihrem Wahlrecht Gebrauch", heißt es in einem Aufruf. Der neue Bürgermeister oder die neue Bürgermeisterin brauche eine breite Unterstützung. Das sei auch wichtig, um auf Kreis- oder Landesebene Gehör zu finden, so Michael Wendel vom BVV.

Die Neuwahl war notwendig geworden, weil Jürgen Funke (SPD) nach acht Jahren im Amt in die freie Wirtschaft wechselte. Die SPD nominierte darauf Lehmann, der Technischer Beigeordneter in Troisdorf ist. Astrid Thiel ist Beigeordnete in Windeck.

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