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Unfall auf L158 in Wachtberg
Polizei lässt Unfallautos untersuchen
Von Axel Vogel
WACHTBERG. Ein Gutachter wird die beiden Autos untersuchen, die am Sonntag bei einem schweren Unfall auf der L158 bei Pech aus weiterhin unbekannten Gründen frontal ineinander gerast waren.
Der total zerstörte Smart. Foto: Axel Vogel
Vor allem technische Mängel wolle man nun prüfen, sagte Polizeisprecher Christoph Schnur auf Anfrage. Bei dem Unfall gegen 16.30 Uhr waren sieben Personen verletzt worden, davon sechs schwer, so Schnur.
Die Polizei geht davon aus, dass der Fahrer des Fords, der in Richtung Bad Godesberg fuhr, den Unfall verursacht hat. Und zwar indem er mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort stieß der mit einer fünfköpfigen Familie besetzte Ford mit einem Smart zusammen, in dem zwei Erwachsene saßen.
Dass es bei der Versorgung der sieben Verletzten zu einem Engpass bei den Rettungswagen gekommen ist, wie an der Unfallstelle zu hören war, bestreitet Frank Riebandt. Er ist Leitender Notarzt des Rhein-Sieg-Kreises. "Die ersten Meldungen nach einem Unfall sind oft recht unscharf", erklärt er. Prinzipiell gelte aber: "Wir kriegen so viele Rettungswagen wie nötig."
Es sei aber völlig klar, dassi bei einer größeren Anzahl an Verletzten "Kräfte auch aus anderen Ecken des Kreises alarmiert werden müssen". In dem konkreten Fall des Unfalls auf der L158 kann Riebandt, der selbst nicht vor Ort war, sich aber über die Ereignisse hat informieren lassen, keine Versäumnisse erkennen: "Die Schwerverletzten sind als erstes behandelt und in ein Krankenhaus transportiert worden."
Dabei geht der Leitenden Notarzt - anders als die Polizei - von lediglich einer Schwerverletzten, einer Mittelschwerverletzten und fünf leichtverletzten Personen aus. Riebandt kann die unterschiedliche Klassifizierungen auch erklären: "Bei der Polizei gilt jedes Unfallopfer als schwer verletzt, das in ein Krankenhaus gebracht wird", so Riebandt: "Das ist aber keine medizinische Kategorisierung."Artikel vom 03.12.2012
Rhein-Sieg-Kreis
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