Hof in Lohmar: Bauerngut Schiefelbusch erhält höchste Auszeichnung der Landwirtschaftskammer | GA-Bonn

Hof in Lohmar

Bauerngut Schiefelbusch erhält höchste Auszeichnung der Landwirtschaftskammer

LOHMAR.  "Entspannen im Grünen" - dieses Versprechen prangt über dem Gutscafé des Bauernguts Schiefelbusch. Dass hier den Worten auch Taten folgen, darauf verweist nun ein neues Schild am Bauerngut. Das Café erhielt am Donnerstag das Qualitätszeichen der fünf "goldenen Kaffeetassen", die höchste Qualitätsauszeichnung der Landwirtschaftskammer.

Haben mit ihrem Konzept überzeugt: Das Ehepaar Helga und Albert Trimborn (vorne, Mitte) führt das Bauerngut Schiefelbusch. Foto: Holger Arndt

Das Bauerngut Schiefelbusch ist damit der erste Betrieb im Rheinland und erst der zweite Betrieb in ganz Nordrhein-Westfalen, der diese Auszeichnung erhielt.

"Die Gäste hier im Bauerngut Schiefelbusch finden ein hochwertiges und attraktives Angebot vor und bekommen einen schönen Aufenthalt in tollem Ambiente geboten", erklärte Johannes Frizen, Präsident der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit Bürgermeister Wolfgang Röger und Brigitte Kohlhaas, als Vertreterin der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises, überreichte er in einer kleinen Feierstunde im Café das Zertifikat und das neue Türschild mit den abgebildeten fünf goldenen Kaffeetassen. "Wir freuen uns alle sehr über diese Auszeichnung", sagte Albert Trimborn.

Zusammen mit seiner Frau Helga führt er das Bauerngut. Unsere Mitarbeiter sind ein wesentlicher Bestandteil dieser Auszeichnung", betonte Trimborn. Zur Verleihung trommelte Helga Trimborn dann auch gleich alle zusammen. "Ohne euch wäre das nicht möglich gewesen", rief sie den Mitarbeitern zu.

Alle drei Jahre müssen sich landwirtschaftliche Betriebe, die das Zeichen der goldenen Kaffeetasse führen, der Überprüfung stellen. Der Besuch der Prüfungskommission erfolgt ohne Voranmeldung, die Bewertung anhand eines standardisierten Kriterienkatalogs. "Wir haben das Café 2009 eröffnet und bekamen damals vier goldene Kaffeetassen", erklärte Helga Trimborn.

 Nach dem Besuch der Kommission in diesem Jahr erfolgte dann die Hochstufung auf die maximale Qualitätsstufe. "Wir lassen uns gerne bewerten, um auch zu sehen, wo wir uns noch verbessern können", sagte sie.

 "Die fünf Kaffeetassen kann ein Betrieb nur erreichen, wenn kontinuierlich an der Qualität gearbeitet wurde", betonte Johannes Frizen. Das Gutscafé punktete in allen Kategorien und überzeugte die Prüfer in der Ausstattung und den Serviceleistungen genauso wie in der Auswahl an regionaltypischen Angeboten.

"Die Besucher bekommen hier handfeste Landwirtschaft geboten und können auch mal einen Blick hinter die Kulissen werfen", erklärte Frizen die hohe Auszeichnung. Dass die Qualität auf dem Bauerngut Schiefelbusch auch in Zukunft erhalten bleibt, dafür wollen neben den Mitarbeitern auch die Kinder des Ehepaars Trimborn sorgen. Sohn Andreas und Tochter Alexandra steigen mit in den Betrieb ein. "Das macht eine Mutter natürlich stolz", freute sich Helga Trimborn dann nicht nur über die Auszeichnung.

Die Auszeichnung der Landwirtschaftskammer

Die Landwirtschaftskammer in Nordrhein-Westfalen vergibt bis zu fünf goldene Kaffeetassen. Mit diesem Qualitätszeichen unterscheiden sich Bauernhofcafés von den klassischen Landgasthäusern. Gäste, die das Schild mit den goldenen Kaffeetassen sehen, können sicher sein, dass es sich um ein Café handelt, das in Kombination mit einem Bauernhof geführt wird. Diese Betriebe bieten selbst gebackenen Kuchen und Spezialitäten aus der Region an. Bauernhofcafés, die sich um goldene Kaffeetassen bewerben, werden von einem Team, bestehend aus einem Vertreter der regionalen Tourismusagentur und der Landwirtschaftskammer, unangemeldet besucht und bewertet. Eine Übersicht über alle Betriebe in NRW mit dem Qualitätszeichen der goldenen Kaffeetasse gibt es im Internet unter www.landservice.de.

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