Niederdollendorf: Heimatkrippe in Sankt Michael zeigt ungewöhnliche Szenerie | GA-Bonn

Niederdollendorf

Heimatkrippe in Sankt Michael zeigt ungewöhnliche Szenerie

NIEDERDOLLENDORF.  Niederdollendorf ist der Ort der Schiffer und Fährleute. Und das spiegelt sich auch in der Krippe wieder, die ab Heiligabend in der Kirche Sankt Michael zu sehen ist. Als Krippendarstellung wurde ein Schiff vom Typ Samoreuse gewählt, das im 17. und 18. Jahrhundert als das größte und wichtigste Frachtschiff auf dem Rhein und den niederländischen Gewässern unterwegs war.
Komplett in Handarbeit ist die Krippe in Sankt Michael in Niederdollendorf entstanden. Sie ist ab Heiligabend zu sehen.
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Komplett in Handarbeit ist die Krippe in Sankt Michael in Niederdollendorf entstanden. Sie ist ab Heiligabend zu sehen. Foto: ga

Es beförderte als erstes Segelschiff regelmäßig Fracht und Personen zwischen Amsterdam und Köln und steht als Modell im Maßstab 1:25 im Kölnischen Stadtmuseum.

1989 machte sich Schreiner Peter Schützeichel an die Arbeit, fast zwei Jahre mit rund 600 Arbeitsstunden investierte er in das "Krippenschiff". Auch die Krippenfiguren, die das rheinische Geschehen erst richtig lebendig machen, wurden in mühevoller Kleinarbeit erstellt. Rund zehn Stunden dauert es, bevor ein Fischer, Schiffer, eine Wäscherinnen oder ein Winzer fertiggestellt ist. Zu besichtigen ist die Heimatkrippe ab Heiligabend jeden Sonn- und Feiertag in der Pfarrkirche Sankt Michael in Niederdollendorf zwischen 15 und 17 Uhr.

Zudem können Gruppenführungen bei Krippenbauer Paul Peter Schmidt unter der Telefonnummer 02223/23375 vereinbart werden.

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