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Steinmetzmeister
Heimatnadel für Lanzenbacher Edmund Heller
Von Ingo Eisner
HENNEF. Am Freitag haben sich zahlreiche Lanzenbacher getroffen, um Edmund Heller zur Verleihung der Heimatnadel einen ganz besonderen Empfang zu bieten. Hennefs Bürgermeister Klaus Pipke und Heimatpfleger Walter Keuenhof zeichneten den Steinmetzmeister aus.
Ausgezeichnet: Edmund Heller (Mitte) freut sich über die Heimatnadel, Walter Keuenhof (l.) und Klaus Pipke (r.) flankieren ihn. Foto: Ingo Eisner
Aus Hennef-Lanzenbach ist Edmund Heller (57) nicht wegzudenken. Der Steinmetzmeister, der in den 80er Jahren in der beschaulichen Ortschaft sein Unternehmen aufgebaut hatte, war von 1989 bis 1994 Vorsitzender des "Freundschaftsbundes Gemütlichkeit Lanzenbach" und organisierte 1991 das 70-jährige Stiftungsfest.
Von 2000 bis 2012 war er Vorsitzender der Bürgergemeinschaft Lanzenbach, die er 1997 mit ein paar Freunden ins Leben gerufen hatte. Die Bürgergemeinschaft engagierte sich unter Hellers Leitung nicht nur für die Dorfgestaltung, sondern vertrat auch beim Ausbau der Talstraße und beim Bau des Kanals die Interessen der Lanzenbacher.
Mittlerweile hat Bernhard Halbig den Vorsitz übernommen, und bei ihm zu Hause am Grintener Weg trafen sich am Freitag zahlreiche Lanzenbacher, um Edmund Heller zur Verleihung der Heimatnadel einen ganz besonderen Empfang zu bereiten.
"Es war mir sehr wichtig, Edmund Heller noch vor meinem Weihnachtsurlaub auszuzeichnen", sagte Bürgermeister Klaus Pipke, der zusammen mit Walter Keuenhof, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Heimatvereine, gekommen war, um den engagierten Lanzenbacher persönlich zu ehren.
"Ehrlich, das ist wirklich eine Überraschung. Ich habe davon wirklich nichts gewusst und fühle mich sehr geehrt", sagte Edmund Heller. Er erhielt die Auszeichnung, weil er sich mit seinem vielfältigen Engagement in ganz besonderer Weise um die Heimatpflege verdient gemacht hat. "Edmund Heller ist der mittlerweile 78. Träger der Hennefer Heimatnadel und er hat sie aus meiner Sicht mehrfach verdient", sagte Walter Keuenhof. "Diese Ehrung war mir und Klaus Pipke ein ganz persönliches Anliegen."
Ob Hilfe beim Aufstellen des Weihnachtsbaumes, die Einführung eines Adventsfensters in seinem Heimatdorf oder sein Kampf mit den Behörden um einen Fahrradweg in Lanzenbach - Heller ist vor allem all dies: authentisch, spontan, hilfsbereit, engagiert, ehrlich und schlichtweg sympathisch.
Von 1994 bis 2004 war Heller für die CDU Ratsmitglied, seitdem ist er sachkundiger Bürger. Heller hinterließ auch im Karneval seine Spuren, begeisterte er doch 2000 zusammen mit Ehefrau Ursula als Hennefer Prinzenpaar. "Lieber Edmund, du bist für uns alle ein großes Vorbild", sagte Walter Keuenhof.
Artikel vom 17.12.2012
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