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Feuer in Hennef
250 Großstrohballen verbrannten in einer Scheune - Verdacht auf Brandstiftung
Von Dominik Pieper
HENNEF. In Flammen aufgegangen ist am späten Mittwochabend eine Scheune in Hennef-Greuelsiefen. In dem 1000 Quadratmeter großen, freistehenden Bau waren etwa 250 Stroh- und Heuballen gelagert. Menschen wurden nicht verletzt, der Sachschaden beträgt laut Polizei etwa 150.000 Euro.
Bei dem Scheunenbrand entstand ein Schaden in Höhe von 150.000 Euro. Foto: GA
Nach ersten Erkenntnissen können technische Ursachen oder eine Selbstentzündung nahezu ausgeschlossen werden. Die Kripo ermittelt daher wegen des Verdachts der Brandstiftung.
Das Feuer war schon von weitem sichtbar, als sich die gegen 22.10 Uhr alarmierte Feuerwehr auf dem Weg zum Einsatzort befand. Sie rückte mit 16 Wagen und 81 Feuerwehrleuten an, beteiligt waren die Löschzüge Hennef, Uckerath, Blankenberg, Söven und Happerschoß.
Dem Eigentümer - einem Landwirt - sei es gelungen, fast alle landwirtschaftlichen Geräte, die sich in der Scheune befanden, in Sicherheit zu bringen, teilte Thomas Vitiello von der Hennefer Feuerwehr mit. Ein hochwertiger Silo-Presswagen sei jedoch durch das Feuer erheblich in Mitleidenschaft gezogen worden.
Weil der Einsatzort nur 25 Meter neben einer Bahntrasse lag, war auch das Notfallmanagement der Deutschen Bahn involviert: Dieses stoppte wegen des Brandes den Zugverkehr für rund eine Stunde, vorübergehend musste in Hennef auch ein Gefahrgutzug warten. Die Wasserversorgung war schwierig, wie die Feuerwehr weiter mitteilte.
Die Wehr setzte C-Rohre ein und ging von drei Seiten gleichzeitig gegen das Feuer vor. Um die Versorgung zu sichern, legten die Löschzüge parallel noch eine Leitung zur rund 700 Meter entfernten Sieg.
Durch sie pumpten sie rund 2000 Liter Löschwasser pro Minute. "Durch den massiven und rechtzeitigen Einsatz konnte eine Brandausbreitung auf den Rest der Scheune und benachbarte Objekte verhindert werden", erklärte Vitiello.
Artikel vom 22.11.2012
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