Gesamtschul-Dependance in Alfter : CDU bedauert Nein zu Schulfiliale | GA-Bonn

Gesamtschul-Dependance in Alfter

CDU bedauert Nein zu Schulfiliale

ALFTER..  Mit Bedauern hat die CDU Alfter auf das Nein der Bornheimer zu einer Gesamtschul-Dependance in Alfter reagiert. Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Barthel Schölgens, dankte aber gleichzeitig den Vertretern der Nachbarkommune "für die schnelle Klärung".

Nun blickt die CDU nach Bonn, wo die Gemeinde ebenfalls nachgefragt hat. Und die Christdemokraten in Alfter bringen erneut die von ihnen favorisierte Schulform Sekundarschule ins Spiel.

Wie berichtet, hatte Alfter die Stadt Bornheim als Schulträger der Europaschule darum gebeten zu prüfen, ob eine Gesamtschulfiliale in der auslaufenden Alfterer Hauptschule infrage käme. Bürgermeister Wolfgang Henseler und die Vorsitzenden der Fraktionen im Stadtrat informierten am Donnerstag in einer gemeinsamen Erklärung über das Ergebnis der Beratung in der Schulkonferenz der Europaschule. Diese lehnt eine Dependance ab. Zwar trifft der Bornheimer Stadtrat im Januar die endgültige Entscheidung. Doch in der Erklärung machten Henseler und die Fraktionschefs deutlich, dass das Votum der Schulvertreter einer Vorentscheidung gleichkommt.

Die Bornheimer empfehlen der Nachbarkommune gleichzeitig eine Sekundarschule und stellen dazu eine Kooperation mit Bornheimer gymnasialen Oberstufen in Aussicht. Das ist Wasser auf die Mühlen der CDU Alfter, die diese Schulform präferiert hatte. "Die notwendige Aufklärung der Elternschaft hätte sicher zu einem entsprechenden Votum führen können", so Schölgens mit Blick auf das Anmeldeverhalten der Eltern in der Gemeinde. Bekanntlich war die geforderte Mindestanmeldezahl zur Errichtung einer eigenen Gesamtschule nicht erreicht worden.

Leider seien die meisten Fraktionen im Alfter Rat dem Vorschlag für eine Sekundarschule nicht gefolgt, so Schölgens. "Sie sind nun angesichts sinkender Schülerzahlen für die möglichen Folgen maßgeblich verantwortlich. Für die Kinder mit ihren Eltern und für die Gemeinde droht damit ein nicht wiedergutzumachender Schaden." Es bleibe die Entscheidung der Stadt Bonn abzuwarten.

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