Plan für Brückensanierung: Kreis wird auf Augenhöhe mit Bonn behandelt | GA-Bonn

Plan für Brückensanierung

Kreis wird auf Augenhöhe mit Bonn behandelt

RHEIN-SIEG-KREIS.  Auf Augenhöhe will der Landesbetrieb Straßenbau die Stadt Bonn und den Rhein-Sieg-Kreis behandeln, wenn es in den kommenden Jahren um die umfangreichen Brücken- und Autobahnsanierungen geht.

Das versicherte Joachim Minten, Abteilungsleiter Bau beim Landesbetrieb in Krefeld am Mittwoch im Planungs- und Verkehrsausschuss des Kreises. Dort stellte er den Zeitplan für die Bauarbeiten vor. Diesen hatte der Landesbetrieb kürzlich bereits in Bonn präsentiert. Der Region droht ein jahreslanges Verkehrschaos.

"Wir werden sowohl mit Bonn als auch dem Kreis alles gemeinsam durchsprechen und durchplanen", sagte Minten im Hinblick auf die Frage, wie die Verkehrsprobleme gelindert werden können. Den Auftakt der langen Bauphase bildet im Frühjahr 2013 die akut notwendige Sanierung des sogenannten Tausendfüßlers, einer Spannbetonbrücke der A565 zwischen Bonn-Endenich und Bonn-Nord.

Dieser Abschnitt muss aber in den nächsten zehn Jahren komplett abgerissen und neu gebaut werden. Im September 2013 will die Stadt Bonn mit der Sanierung der Viktoriabrücke beginnen. Ab Frühjahr 2014, wenn die Arbeiten auf der Viktoriabrücke noch im Gange sind, werden auf der Südbrücke die Dehnungsfugen erneuert. Ab 2018 ist eine vierjährige Sanierung der Brücke geplant.

In den Sommerferien 2014 starten die Sanierungsarbeiten auf der Nordbrücke. Zunächst stehen die Fahrbahnübergänge auf dem Programm, Es folgt die Generalsanierung. Dauer: etwa vier Jahre.

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