Initiative Windpark UWE

"Windpark bietet vielfältige Chancen"

13.03.2013 SIEBENGEBIRGE. Gegen die Kritik an dem geplanten Windpark UWE - Unsere Wind-Energie am Asberg - wenden sich die Sprecher der Initiative UWE, Ansgar Federhen und Heinz Schmitz: "Die Kritiker des geplanten Windparks bewerten das Projekt einseitig und voreingenommen. Sie übersehen, dass der Windpark vielfältige Chancen für die Bürger, für Umwelt und Natur bietet", teilen die beiden in einer Pressemitteilung mit.

Die Zufahrt zu dem Windpark UWE von der A3 führe nicht über Anliegerstraßen. Innerhalb des Parks sei geplant, die vorhandenen Wege soweit wie möglich zu nutzen. Die Wegeflächen würden grundsätzlich nicht versiegelt. "Geräusche werden durch große Abstände zu Wohngebieten und durch technische Vorkehrungen ebenso von den Anwohnern ferngehalten wie Schatten rotierender Windräder", sagen die Sprecher. Die Belange des Natur- und Vogelschutzes würden im Rahmen des laufenden Planungsverfahrens erkundet. Federhen und Schmitz: "Die endgültigen Standorte der Windenergieanlagen werden unter Beachtung dieser Erkenntnisse festgelegt."

Gewisse Beeinträchtigungen seien allerdings unvermeidlich. Und die Windräder würden weithin sichtbar sein. Zum Aufbau der Anlagen würden Flächen benötigt, "die nach dem Bau aber zu einem großen Teil wieder aufgeforstet werden". Die Anschlussleitungen würden unterirdisch im Wegebereich verlegt, so dass dafür nur ein kleiner Eingriff erforderlich sei.

"Diesem Eingriff stehen große Chancen gegenüber: Umwelt- und Klimaschutz gewinnen, da Jahr für Jahr der Ausstoß von Zigtausenden Tonnen schädlichen Kohlendioxids vermieden wird", so die beiden Sprecher. Der Strom werde nah an dem Ballungsraum Bonn erzeugt. Zusätzliche Überlandtrassen seien nicht erforderlich, da unmittelbar an dem Windpark Hochspannungsleitungen vorbeiführen. "Das schont die Natur, ist effizient und entlastet den Druck, neue Leitungen von der Nordsee nach Westdeutschland zu bauen", heißt es. Insoweit sei auch die Position mancher Kritiker, die grundsätzlich für die Windkraft eintreten, aber sich vehement gegen "Unsere Wind-Energie" vor Ort wenden, kaum nachzuvollziehen.

Auch die Sorgen mancher Bürger, ihre Immobilien würden entwertet oder die Erholungsfunktion des Waldes werde eingeschränkt, seien nicht zu belegen. Jedenfalls blühe an der Nordsee, wo überall Windräder zu sehen sind, der Tourismus ungetrübt. Die Immobilienpreise seien stabil. (ga)