Evakuierung und Straßensperrungen

Fliegerbombe bei Sankt Katharinen entschärft

Im rot umrandeten Umkreis um die Bombenentschärfung bei Ginsterhahn müssen sich die Bürger auf Straßensperrungen einstellen. GRAFIK: VERBANDSGEMEINDE LINZ

Im rot umrandeten Umkreis um die Bombenentschärfung bei Ginsterhahn müssen sich die Bürger auf Straßensperrungen einstellen. GRAFIK: VERBANDSGEMEINDE LINZ

Kreis Neuwied. Rund 600 Bewohner von Ginsterhahn, einem Ortsteil von Sankt Katharinen, mussten am Sonntag: früh aufstehen. Wegen der Entschärfung einer 20-Zentner-Bombe mussten sie bis spätestens 8 Uhr ihre Häuser verlassen haben.

Experten des Kampfmittelräumdienstes haben bei Sankt Katharinen am Sonntag erfolgreich eine Weltkriegsbombe entschärft. Vor rund zwei Wochen hatte ein „Schatzsucher“ im Wald südöstlich der Kreuzung L 256/254 auf dem Gebiet der Gemeinde Dattenberg südlich von Ginsterhahn die amerikanische Sprengbombe entdeckt und ordnungsgemäß dem Kampfmittelräumdienst gemeldet.

Da von dem Sprengkörper aber keine unmittelbare Gefahr ausging, wurde die Entschärfung auf Sonntag terminiert. Laut Verbandsgemeinde (VG) Linz mussten dazu rund 600 Menschen aus 280 Haushalten von Ginsterhahn evakuiert werden.

Die betroffenen Bürger waren zuvor durch Flugblätter informiert worden. Alle Straßen, die durch den Evakuierungsbereich führen, wurden gesperrt. Um 12.25 Uhr wurde die Entschärfung der Bombe abgeschlossen.