Rhein in Flammen in Unkel

Ausgewählte Bauwerke werden in warme Rottöne getaucht

Unkel leuchtet: Bei Rhein in Flammen soll diesmal rund vier Stunden lang eine besondere Beleuchtung herrschen.

UNKEL. Auch in diesem Jahr wird die Stadt Unkel zur Überraschung der im Schiffskonvoi von Linz nach Bonn fahrenden Gäste von Rhein in Flammen wieder ein besonderes Konzept realisieren.

"Der Berliner Lichtdesigner Petermichael Metzler wird am 3. Mai ausgewählte Bauwerke an der Uferpromenade in einem besonderen Licht erstrahlen lassen", verriet der Geschäftsführer der Tourismus Siebengebirge GmbH, Oliver Bremm, während einer Pressekonferenz im Cafe Promenade.

Mit Metzlers "Rheinlicht" hatten die Unkeler bereits im Vorjahr bei Rhein in Flammen mehr Besucher denn je an die autofreie Rheinpromenade der Stadt gelockt. Statt nur rund 30 Minuten wie in 2013, werden in diesem Jahr Bauwerke vom Fronhof im Norden bis zum Gefängnisturm in Süden vier Stunden lang, von 19 bis 23 Uhr, leuchten.

Und zwar im Spannungsfeld zwischen Rot und Blau, Feuer und Wasser symbolisierend. "Zwei divergierende, aber gleichwohl existenzielle Elemente, die bei der Veranstaltung aufs Schönste vereint werden und dabei ihre ganze Kraft erlebbar werden lassen", schwärmte Bremm.

Auch das Haus Hattingen, das Freiligrath-Haus, das Paxheim und Sankt Pantaleon sowie das Pfarrhaus werden in verschiedenen Rottönen vom warmen Orangerot bis zum kühlen Rotviolett mit blauen Kontrapunkten angestrahlt. Dagegen verläuft eine unterbrochene horizontale Linie, die Stadtmauer markierend, weiterführend in den Baumkronen als dynamischer Verlauf in Blau.

"Die Dynamik des Wassers symbolisierend, changiert diese Farbe zwischen Azur, Tiefgrün und Türkis", ergänzte der Geschäftsführer. "Natürlich wird auch wieder ein Höhenfeuerwerk am Gefängnisturm gezündet, wenn der Schiffskonvoi unsere Promenade passiert", verspricht Stadtbürgermeister Gerhard Hausen.

Lediglich auf das idyllische "Ballonglühen" am südlichen Rheinufer müssen die Besucher dieses Mal verzichten. "Der Schwerpunkt liegt dieses Jahr eindeutig im Norden rund um das kleine Café mit seinem Biergarten", erklärte Bremm, der sich abschließend schon im Voraus für die problemlose Unterstützung von Seiten der Anlieger bedankte.