Schätztag im Kasbachtal

"80-Euro-Waldi" kommt in die Alte Brauerei in Kasbach

Gespannt: Peter (l.) und Roman Runkel freuen sich auf den Schätztag mit „80-Euro-Waldi“ in der Alten Brauerei.

Gespannt: Peter (l.) und Roman Runkel freuen sich auf den Schätztag mit „80-Euro-Waldi“ in der Alten Brauerei.

Kasbach-Ohlenberg. Walter Lehnertz ist als "80-Euro-Waldi" vor allem aus der Trödelshow "Bares für Rares" bekannt. Nun kommt der Kult-Händler zum Schätztag ins Kasbachtal und bewertet in der Alten Brauerei die Schätze der Besucher.

Ein Hauch von „Bares für Rares“ weht im September durch die Alte Brauerei in Kasbach. Experten schätzen am 8. September im Hof der Gaststätte die Antiquitäten der Besucher, bewerten die Sammlerstücke und geben im besten Fall noch Gebote ab. Einer der Experten ist der aus der Trödelsendung bekannte Kult-Händler Walter „80-Euro-Waldi“ Lehnertz.

Doch trotz prominenter Unterstützung und einem ähnlichen Konzept hat der Schätztag, wie das Event heißt, nichts mit der erfolgreichen ZDF-Show zu tun, stellt Gastronom Roman Runkel klar. Von 11 bis 18 Uhr wird Waldi sich zusammen mit dem Galeristen Detlev Kümmel und dem Händler Fabian Kahl den Schätzen und Fundstücken aus Keller, Garage und Dachboden widmen.

Treffen auf dem Weihnachtsmarkt

„Wir erwarten schon 500 bis 1000 Leute“, glaubt Runkel mit Blick auf den Ansturm bei vergleichbaren Schätztagen, die Walter Lehnertz bereits in Lüdenscheid oder der Eifel veranstaltet hat. Damit sich die Menschen nicht in die lange Schlange stellen müssen, soll jeder eine Nummer bekommen, die dann nach und nach aufgerufen werden.

Dass „Waldi“ nun nach Kasbach kommt, ist dem Zufall geschuldet. Im vergangenen Winter war er als Gast auf dem Nostalgischen Weihnachtsmarkt der Alten Brauerei, erzählt Runkel. Die beiden kamen ins Gespräch, redeten über ihre Sammlungen und vereinbarten dann, den Schätztag ins Kasbachtal zu bringen. „Es war sein Vorschlag, das hier zu machen“, so Runkel, der sofort zusagte.

"Einen idealeren Ort finden die nicht"

Hinkommen an dem Tag kann jeder, der Eintritt ist frei. Nur um eine Spende für den guten Zweck werden die Besucher gebeten. „Das Geld geht an die Kinderkrebshilfe und an den Förderkreis Hospiz und Palliativ.“ Doch nicht nur wer seine Schmuckstücke schätzen lassen will, wird wohl den Weg in das Kasbachtal an dem Tag auf sich nehmen, glaubt Runkel. „80-Euro-Waldi zieht. Wenn der irgendwo hinkommt, ist der sofort im Mittelpunkt“, sagt der Gastronom, der seit dem vergangenen Jahr eine enge Freundschaft mit dem aus dem Fernsehen bekannten Händler pflegt.

„Es ist eine Chance für die Region, einen Schätztag zu erleben, den Waldi zu erleben“, stellt der Gastronom die Besonderheit dieses Tags hervor. Quasi der „Star zum Anfassen“. Und, merkt er mit Blick auf das Nostalgiemuseum mit den Dutzenden Sammlerstücken an: „Einen idealeren Ort für den Schätztag finden die auch nicht.“

Besondere Vorbereitungen müssen er und sein Sohn Peter bis dahin nicht treffen. Die Experten wollen vorher einmal vorbeikommen, um einen idealen Platz für ihre Schätzungen auszumachen. Aber ansonsten kann der Tag kommen. Ist der dann vorbei, starten bereits die Vorbereitungen für den Nostalgischen Weihnachtsmarkt, der Anfang November eröffnet wird. Und, soviel verrät Kunkel, heute schon: „Es soll vor Weihnachten noch einen zweiten Schätztag geben.“